„Die Menschen brauchen Visionen“

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HBM Dezember 2010

Was bringt Un­ter­neh­men dazu, sich ernst­haft mit The­men wie Was­ser­ver­brauch, Ener­gie­spa­ren und Müll­ver­mei­dung aus­ein­an­der­zu­set­zen?
SEN­GE Es tut sich meist erst dann et­was Sub­stan­zi­el­les, wenn die Un­ter­neh­mens­lei­tung zu der Über­zeu­gung kommt, dass das The­ma Nach­hal­tig­keit von stra­te­gi­scher Be­deu­tung ist - also über die Zu­kunft des Ge­schäfts be­stimmt. Ich ver­wen­de den Be­griff „Nach­hal­tig­keit“ al­ler­dings so sel­ten wie mög­lich, weil er so vage ist. Zu­dem kön­nen man­che Men­schen das Wort nicht mehr hö­ren.
Um die­se The­men wirk­lich prak­tisch an­zu­ge­hen, brau­chen Sie Mit­ar­bei­ter, die in­no­va­tiv sind - die die not­wen­di­gen Fä­hig­kei­ten und die Vi­si­on ha­ben, neue Pro­duk­te, Pro­zes­se und Ge­schäfts- mo­del­le zu ge­stal­ten - und die das Um­feld, also den Kon­text des Ge­schäfts ver­ste­hen. Am Al­ler­wich­tigs­ten aber ist: Die­se Mit­ar­bei­ter müs­sen in der Lage sein, an­de­ren Men­schen glaub­haft zu ver­mit­teln, wa­rum die­se Rei­se so be­deut­sam ist.
Wenn die Ma­na­ger Ih­res Un­ter­neh­mens je­doch ge­dank­lich in dem al­ten Denk­sche­ma fest­ste­cken, mög­lichst kurz­fris­tig die Ren­di­te zu ma­xi­mie­ren, dann wer­den Sie nicht sehr weit kom­men. Un­glück­li­cher­wei­se ist die­ses Sche­ma an den Busi­ness Schools ver­brei­tet.

Was Sie for­dern, be­deu­tet für vie­le Un­ter­neh­men ein kom­plet­tes Um­den­ken.
SEN­GE Für mich ist es das Ein­mal­eins der Füh­rung. Es be­ginnt mit den Fra­gen: „Wer sind wir?“ und „Wa­rum sind wir hier?“ Arie de Geus, lang­jäh­ri­ger Stra­te­gie­chef von Roy­al Dutch Shell, er­wähnt in sei­nem 1997 er­schie­ne­nen groß­ar­ti­gen Buch „Das le­ben­di­ge Un­ter­neh­men“ eine Stu­die, die von dem Kon­zern in den frü­hen 80er Jah­ren durch­ge­führt wur­de. Un­ter­sucht wur­den Fir­men, die seit mehr als 200 Jah­ren exis­tier­ten. Was die­se Or­ga­ni­sa­tio­nen aus­zeich­ne­te, war, dass sie sich selbst in ers­ter Li­nie als mensch­li­che Ge­mein­schaft ver­stan­den und erst in zwei­ter als eine Geld­ma­schi­ne.
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