Showdown für Venture Capital

UNTERNEHMENSGRÜNDUNG:

HBM Dezember 2010

Die tol­len Zei­ten sind für die Wag­nis­ka­pi­tal­ge­ber längst vor­bei. In den ver­gan­ge­nen zehn Jah­ren er­ziel­ten die Fi­nan­ziers der Un­ter­neh­mens­grün­der nur be­schei­de­ne Ren­di­ten. Sie schaff­ten pro Quar­tal meist nur Wer­te im ein­stel­li­gen Pro­zent­be­reich, manch­mal muss­ten sie auch Ver­lus­te ver­bu­chen (sie­he Gra­fik links). Vie­len Be­tei­li­gungs­ge­sell­schaf­ten fiel es schwer, neue Wag­nis­ka­pi­tal-fonds zu ver­mark­ten. Ihre wich­tigs­ten Geld­brin­ger wa­ren in der Ver­gan­gen­heit Bör­sen­gän­ge der Un­ter­neh­men aus ih­rem Port­fo­lio. Doch die­se wer­den sel­te­ner, und die Grün­der brau­chen mehr Zeit als frü­her, be­vor ihre Fir­men at­trak­tiv für die Ka­pi­tal­märk­te sind. Auch die Rück­fall­stra­te­gie der Wag­nis­ka­pi­tal­ge­ber - der Ver­kauf der Fir­men an an­de­re Un­ter­neh­men - funk­tio­niert nicht mehr rich­tig, weil es schwie­ri­ger wird, Käu­fer zu fin­den, und weil die Prei­se fal­len. Eine In­ves­ti­ti­on in ein Un­ter­neh­men, die sich für die Be­tei­li­gungs­ge­sell­schaf­ten frü­her be­reits nach ge­ra­de ein­mal zwei Jah­ren aus­zahl­te, be­nö­tigt heu­te zwi­schen sechs und zehn Jah­ren, bis sie sich zu Geld ma­chen lässt.
Ein Ar­ti­kel in der „New York Ti­mes“ über neue Trends bei Un­ter­neh­mens­grün­dun­gen zi­tier­te einen Fach­mann, der mein­te, „die Be­deu­tung der Wag­nis­ka­pi­tal­ge­ber bei der Su­che und Un­ter­stüt­zung von Grün­dern schwin­det“. Denn Al­ter­na­ti­ven wie Busi­ness An­gels wür­den im­mer be­lieb­ter. (Die­se Art Geld­ge­ber, in der Re­gel Ein­zel­per­so­nen, en­ga­gie­ren sich be­reits in ei­ner frü­hen Pha­se der Grün­dung und ste­hen per­sön­lich mit Rat und Tat zur Ver­fü­gung - Anm. d. Red.).
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