Trends richtig nutzen

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HBM Oktober 2010

Dass di­gi­ta­le Pro­duk­te und Dienst­leis­tun­gen zu­neh­mend den All­tag der Kon­su­men­ten be­stim­men, dürf­te kaum je­man­den über­ra­schen. Eben­so we­nig wie die Be­ob­ach­tung, dass das Geld der Leu­te seit der Wirt­schafts­kri­se nicht mehr so lo­cker sitzt und der Kli­ma­wan­del nach wie vor die Kauf­ent­schei­dun­gen be­ein­flusst. Aber wis­sen Sie auch, wel­che tiefer ge­hen­den Fol­gen sich dar­aus er­ge­ben? Be­rück­sich­ti­gen Sie in Ih­rer Stra­te­gie, dass re­gel­mä­ßi­ge Nut­zer von di­gi­ta­len An­ge­bo­ten ver­stärkt kurz­fris­ti­ge Zie­le im Auge ha­ben, Wün­sche so­fort er­füllt ha­ben möch­ten, gern Mul­ti­tas­king be­trei­ben und selbst mit Men­schen, die sie noch nie ge­se­hen ha­ben, Ide­en aus­tau­schen? Dass die lan­ge Re­zes­si­on den Wunsch nach ei­nem Mo­ti­va­ti­ons­schub ge­weckt hat? Oder dass um­welt­be­wuss­te Kon­su­men­ten Un­ter­neh­men miss­trau­en, die zwar Um­welt­be-wusst­sein vor­ge­ben, aber kei­ne An­rei­ze für ein ent­spre­chen­des Ver­hal­ten bie­ten?
Die meis­ten Ma­na­ger kön­nen die großen ak­tu­el­len Ent­wick­lun­gen be­nen­nen. Doch auf welch sub­ti­le und tief grei­fen­de Art und Wei­se sol­che Trends die Zie­le, Ein­stel­lun­gen und Ver­hal­tens­wei­sen der Ver­brau­cher ver­än­dern, ist vie­len nicht klar. Be­son­ders wenn es sich um Ent­wick­lun­gen han­delt, die mit dem Kern­ge­schäft ei­nes Un­ter­neh­mens auf den ers­ten Blick nichts zu tun ha­ben. Das hat sich bei un­se­rer Feld- und Markt­for­schung in un­ter­schied­li­chen Bran­chen und bei un­se­rer Ar­beit mit ein­zel­nen Un­ter­neh­men deut­lich ge­zeigt.
Die Fol­ge ist, dass Un­ter­neh­men in ih­ren In­no­va­ti­onss­tra­te­gi­en ak­tu­el­le Ent­wick­lun­gen igno­rie­ren, Pro­dukt­merk­ma­le schaf­fen, die den Kon­su­m­aus­wir­kun­gen ei­nes Trends nur ober­fläch­lich ge­recht wer­den, oder war­ten, bis die Kon­kur­renz an ih­nen vor­bei­zieht. Im bes­ten Fall las­sen sie da­mit Ge­winn­po­ten­zi­al un­ge­nutzt oder ver­geu­den For­schungs- und Ent­wick­lungsres­sour­cen. Im schlimms­ten Fall steht die Zu­kunft des Un­ter­neh­mens auf dem Spiel, wenn die Wett­be­wer­ber die Bran­che un­ge­hin­dert re­vo­lu­tio­nie­ren kön­nen.
Die­ser Bei­trag ver­folgt zwei Zie­le: Er soll Ma­na­ger an­spor­nen, gründ­li­cher dar­über nach­zu­den­ken, wie ak­tu­el­le Ent­wick­lun­gen neue An­ge­bo­te in ih­ren Kern­märk­ten schaf­fen kön­nen. Und er bie­tet Ratschlä­ge, wie Markt­for­scher und Pro­dukt­ent­wick­ler Trends bes­ser ana­ly­sie­ren und nut­zen kön­nen.
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