Mentoring für Millennials

DEMOGRAFIE:

HBM Juli 2010

Die Al­ter­ss­truk­tur der Er­wer­bs­tä­ti­gen rund um den Glo­bus ver­än­dert sich dra­ma­tisch: Die so­ge­nann­ten Mill­en­ni­als - die zwi­schen 1977 und 1997 Ge­bo­re­nen - wer­den in vier Jah­ren na­he­zu die Hälf­te al­ler Ar­beit­neh­mer welt­weit aus­ma­chen. In ei­ni­gen Un­ter­neh­men stel­len sie schon heu­te die Mehr­heit.
Für so man­che Ma­na­ger, die die jun­gen Mit­ar­bei­ter un­ter ihre Fit­ti­che neh­men sol­len, klingt die­se Ent­wick­lung er­schre­ckend. Denn die auch als Ge­ne­ra­ti­on Y be­zeich­ne­ten Nach­wuchs­kräf­te ste­hen im Ruf, Auf­merk­sam­keit auf­zusau­gen wie ein Schwamm. Un­se­re Un­ter­su­chun­gen ha­ben ein dif­fe­ren­zier­te­res Bild die­ser Grup­pe er­ge­ben und eine Rei­he von ef­fi­zi­en­ten Men­to­ring­mög­lich­kei­ten für sie zu­ta­ge ge­för­dert.
Wir ha­ben die un­ter­schied­li­chen Er­war­tun­gen und Be­dürf­nis­se von Ar­beit­neh­mern aus vier Ge­ne­ra­tio­nen un­ter­sucht. Über ein brei­tes Bran­chen­spek­trum hin­weg be­frag­ten wir 2200 Be­schäf­tig­te zu ih­ren Wert­vor­stel­lun­gen, ih­rem Ar­beits­ver­hal­ten und den Er­war­tun­gen, die sie an die Ar­beit­ge­ber ha­ben. Die Mill­en­ni­als for­der­ten tat­säch­lich kon­ti­nu­ier­li­ches Feed­back und leg­ten großen Ehr­geiz an den Tag, aber ihre Er­war­tun­gen wa­ren nicht so über­zo­gen, wie vie­le an­neh­men. Das sind gute Nach­rich­ten für Un­ter­neh­men, die nicht so recht wis­sen, wer das Men­to­ring die­ser auf­stre­ben­den Ge­ne­ra­ti­on am bes­ten über­neh­men soll­te. Die Ba­by­boo­mer ge­hen all­mäh­lich in Ren­te, und die Ge­ne­ra­ti­on X ist un­ter Um­stän­den nicht groß ge­nug, um die Ver­ant­wor­tung al­lein zu schul­tern. In den USA ste­hen 50 Mil­lio­nen Ver­tre­tern der Ge­ne­ra­ti­on X rund 88 Mil­lio­nen Mill­en­ni­als ge­gen­über (zur De­fi­ni­ti­on der Ge­ne­ra­tio­nen­be­grif­fe sie­he Kas­ten Sei­te 41).
Mill­en­ni­als be­trach­ten Ar­beit als zen­tra­len Be­stand­teil des Le­bens und nicht als einen ge­son­der­ten Be­reich, den sie mit ih­rem Pri­vat­le­ben in Ba­lan­ce brin­gen müs­sen. Des­halb ist den Mill­en­ni­als auch be­son­ders wich­tig, dass sie ih­ren Be­ruf als er­fül­lend emp­fin­den. Sie wol­len durch die Ar­beit Freun­de ken­nen­ler­nen, neue Fä­hig­kei­ten er­wer­ben und ei­nem über­ge­ord­ne­ten Zweck die­nen. Die Sinn­haf­tig­keit ih­rer Tä­tig­keit be­stimmt maß­geb­lich, wie zu­frie­den sie mit ih­rem Job sind. Un­se­ren Un­ter­su­chun­gen zu­fol­ge sind die Mill­en­ni­als seit den 60er Jah­ren des ver­gan­ge­nen Jahr­hun­derts die Ge­ne­ra­ti­on mit dem aus­ge­präg­tes­ten So­zi­al­be­wusst­sein.
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