So gelingt der Jobwechsel

KARRIERE:

HBM März 2010

Be­rufs­tä­ti­ge der Ge­ne­ra­ti­on „Ba­by­boo­mer“ wech­seln im Lau­fe ih­res Be­rufs­le­bens durch­schnitt­lich zehn­mal den Job. Das hat das ame­ri­ka­ni­sche Amt für Ar­beits­sta­tis­tik (Bu­reau of La­bor Sta­ti­stics) er­mit­telt. Der Ar­beit­neh­mer als ei­gen­stän­dig Han­deln­der - ein Kon­zept, das in den 90er Jah­ren an Be­deu­tung ge­wann - ist auch heu­te noch Rea­li­tät, un­ab­hän­gig von den wirt­schaft­li­chen Um­stän­den. Des­halb müs­sen wir alle un­se­re be­ruf­li­che Lauf­bahn stär­ker selbst in die Hand neh­men. Die Kar­rie­re­lei­ter in Un­ter­neh­men gleicht nach wie vor ei­nem wack­li­gen Jen­ga-Turm, und selbst die Po­si­ti­on des Ge­schäfts­füh­rers ist heu­te kei­ne Stel­lung auf Le­bens­zeit mehr. Ein un­ab­hän­gi­ger Fi­nanz­ex­per­te, mit dem wir spra­chen, for­mu­lier­te es so: „Es gibt kei­ne end­gül­ti­gen Zie­le. Ihre Kar­rie­re ist ein kon­ti­nu­ier­li­cher Ent­wick­lungs­pro­zess.“
Doch auch wenn Job­wech­sel fast un­ver­meid­bar sind, ver­lau­fen sie nur sel­ten glatt und sind fast im­mer ner­ven­auf­rei­bend. Das schmä­lert all­zu oft die Leis­tung von Job­wechs­lern - so­wohl kurz- als auch lang­fris­tig. In frü­he­ren Un­ter­su­chun­gen ha­ben wir zum Bei­spiel fest­ge­stellt, dass her­aus­ra­gen­de Wert­pa­pier­ana­lys­ten, die zu neu­en In­vest­ment­ban­ken wech­sel­ten, sage und schrei­be fünf Jah­re lang schlech­te­re Leis­tun­gen er­brach­ten. Alle Mit­ar­bei­ter, die zu ei­nem an­de­ren Un­ter­neh­men ge­hen, ste­hen vor ähn­li­chen Pro­ble­men - egal ob sie als Wide Re­cei­ver im Ame­ri­can Foot­ball bei ei­nem neu­en Klub an­heu­ern oder als Füh­rungs­kraft in ei­nem an­de­ren Kon­zern an­fan­gen. Und es geht nicht nur um die Lern­kur­ve. Jede Ver­än­de­rung bringt er­heb­li­che in­ter­ne wie ex­ter­ne Pro­ble­me und Trans­ak­ti­ons­kos­ten mit sich: eine un­ru­hi­ge Zeit zu Hau­se und im Pri­vat­le­ben, even­tu­el­le Kos­ten für einen Um­zug, die Not­wen­dig­keit, sich an neue kul­tu­rel­le und un­ter­neh­mens­po­li­ti­sche Re­geln an­zu­pas­sen, mit un­ge­wis­sen Er­war­tun­gen um­zu­ge­hen und sich neue Re­geln, neu­es Wis­sen und einen neu­en Fach­jar­gon an­zu­eig­nen.
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