Die 50 besten Manager der Welt

CEO-RANKING:

HBM Februar 2010

Vie­le Men­schen glau­ben, dass Kurz­frist­den­ken uns die ak­tu­el­le Wirt­schafts­kri­se ein­ge­brockt hat. Da­her wol­len Fir­men­auf­se­her, Top­ma­na­ger und In­ves­to­ren nun wis­sen, wie CEOs auf lan­ge Sicht mit den Hö­hen und Tie­fen der Un­ter­neh­mens­füh­rung zu­recht­kom­men. Aber wel­cher Zeit­raum ist an­ge­mes­sen, um die Leis­tung ei­nes Kon­zern­chefs zu be­wer­ten? Vie­le Ver­gü­tungs­pro­gram­me de­fi­nie­ren „lang­fris­tig“ als eine Span­ne von drei Jah­ren. Doch wie gut ein CEO wirk­lich ist, zeigt sich erst, wenn man sei­ne ge­sam­te Amts­zeit be­trach­tet.
In die­sem Bei­trag prä­sen­tie­ren wir das ers­te Ran­king, das die Chefs großer bör­sen­no­tier­ter Un­ter­neh­men an ih­rer Ge­samt­leis­tung vom ers­ten bis zum letz­ten Tag im Vor­stands­bü­ro misst - oder bis zum 30. Sep­tem­ber 2009 bei Ma­na­gern, die ak­tu­ell noch im Amt sind. (Sie­he dazu die Lis­te der Top 50, die auf die­ser Sei­te be­ginnt.) Für das Ran­king ha­ben wir Da­ten über knapp 2000 Un­ter­neh­mens­len­ker welt­weit zu­sam­men­ge­tra­gen.
Dass Ap­p­le-Chef Ste­ve Jobs die Lis­te an­führt, ist si­cher kei­ne große Über­ra­schung. Trotz­dem ent­hält un­ser Ran­king ei­ni­ge er­staun­li­che Er­geb­nis­se. So fin­den sich auf den vor­de­ren Plät­zen ei­ni­ge re­la­tiv un­be­kann­te Na­men, wäh­rend es an­de­re, sehr re­nom­mier­te Ma­na­ger nicht un­ter die ers­ten 50 ge­schafft ha­ben - und so­gar die Top 100 oder Top 200 ver­pass­ten. Die ers­ten 50 Ma­na­ger zei­gen wir in die­sem Heft; den Rest des Ran­kings fin­den Sie un­ter hbr.org/web/extras/100ceos/1-jobs.
Tat­säch­lich deckt sich un­se­re Lis­te kaum mit den Ran­kings der re­nom­mier­tes­ten oder best­be­zahl­ten CEOs. Über­ra­schun­gen gab es auch bei den Fak­to­ren, die für eine gute Plat­zie­rung aus­schlag­ge­bend wa­ren. So spiel­te das Fir­me­num­feld - an­ders als ver­mu­tet - kei­ne große Rol­le. Er­folg­rei­che CEOs kom­men aus den un­ter­schied­lichs­ten Län­dern und Bran­chen. Der per­sön­li­che Hin­ter­grund ei­nes Ma­na­gers da­ge­gen hat­te durch­aus Ein­fluss auf das Er­geb­nis eben­so wie die Aus­gangs­si­tua­ti­on, die der Vor­gän­ger hin­ter­las­sen hat­te.
Un­se­re Da­ten ma­chen deut­lich, wie sehr die Leis­tung ei­nes Un­ter­neh­mens vom Chef ab­hängt, jen­seits von Ein­fluss­fak­to­ren wie Bran­che, Land oder Kon­junk­tur­schwan­kun­gen. Dies zeigt, wie ent­schei­dend es ist, CEOs nach ob­jek­ti­ven, lang­fris­tig aus­ge­rich­te­ten Kri­te­ri­en zu be­ur­tei­len und aus­zu­wäh­len - auch bei der Nach­fol­ge­pla­nung.
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