Die beliebtesten Ma­na­ge­ment­me­tho­den

EXPERTENPANEL:

HBM Juni 2009

Die­ter Zet­sche hat ein Pro­blem: Weil die Kun­den dra­ma­tisch we­ni­ger Au­tos und Lkw kau­fen, schreibt der Kon­zern im ers­ten Quar­tal die­ses Jah­res rote Zah­len. Der Vor­stands­vor­sit­zen­de der Stutt­gar­ter Daim­ler AG muss nun kräf­tig Kos­ten sen­ken. Da­für will er die Aus­ga­ben für Ver­wal­tung und Per­so­nal ver­rin­gern; zu­sätz­lich stoppt er die In­ves­ti­tio­nen in ei­ni­ge neue Fahr­zeug­pro­jek­te oder streckt sie zeit­lich. Doch das ist ris­kant, denn von neu­en in­no­va­ti­ven Pro­duk­ten hängt der lang­fris­ti­ge Er­folg von Daim­ler ab. Zet­sche ge­fähr­det so mög­li­cher­wei­se das von ihm selbst vor Kur­z­em auf der Haupt­ver­samm­lung des Kon­zerns ver­kün­de­te Ziel: „Wir wol­len trotz schwa­cher Märk­te ein star­kes Un­ter­neh­men blei­ben.“
Zahl­rei­che Top­ma­na­ger müs­sen der­zeit ähn­lich wie Zet­sche Kri­sen­ab­wehr be­trei­ben. Da­bei dür­fen sie aber nicht ihre Wett­be­wer­bs­po­si­ti­on aufs Spiel set­zen - bes­ser noch soll­ten sie sich einen Vor­sprung ge­gen­über ih­ren Kon­kur­ren­ten ver­schaf­fen. Auf wel­che Ma­na­ge­ment­me­tho­den Füh­rungs­kräf­te bei die­sem Spa­gat zwi­schen kurz­fris­ti­gem Agie­ren und lang­fris­ti­gem Han­deln ak­tu­ell set­zen, hat Dar­rell Rig­by, Part­ner im Bo­sto­ner Büro der Un­ter­neh­mens­be­ra­tung Bain & Com­pa­ny, zu­sam­men mit sei­ner Ko­au­to­rin Bar­ba­ra Bi­lo­deau un­ter­sucht. Er be­fragt seit 1993 re­gel­mä­ßig Ma­na­ger auf der gan­zen Welt (sie­he Ser­vice­kas­ten Sei­te 11). In die­sem Jahr ha­ben ihm 1430 Füh­rungs­kräf­te aus Nord- und Süd­ame­ri­ka, Eu­ro­pa, Afri­ka und Asi­en geant­wor­tet. Sie ge­ben an, wel­che Werk­zeu­ge sie der­zeit be­vor­zu­gen (sie­he Ta­bel­le rechts) und wie sie die ak­tu­el­le Lage ein­schät­zen. Die Stu­dien­teil­neh­mer ar­bei­ten etwa zur Hälf­te in Un­ter­neh­men mit mehr als zwei Mil­li­ar-den US-Dol­lar Um­satz und stam­men aus un­ter­schied­lichs­ten Bran­chen, mit ei­nem Schwer­punkt in den Be-rei­chen Fi­nanz­dienst­leis­tun­gen, In­for­ma­ti­ons- und Kom­mu­ni­ka­ti­ons­tech­nik so­wie pro­du­zie­ren­dem Ge­wer­be (etwa Au­to­her­stel­ler oder Ma­schi­nen- und An­la­gen­bau­er).
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