Wie Konzerne innovativer werden

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HBM Dezember 2008

Wie schaf­fen es von Haus aus eher trä­ge Kon­zer­ne, ih­rer Kon­kur­renz ein Schnipp­chen zu schla­gen, in­dem sie bahn­bre­chend neue oder be­son­ders pfif­fi­ge Pro­duk­te her­stel­len? In vie­len Fäl­len ge­lingt dies be­reits, wenn Ge­schäfts­be­rei­che bei der Pro­dukt­ent­wick­lung zu­sam­men­ar­bei­ten.
Als Mo­to­ro­la 1983 das welt­weit ers­te kom­mer­zi­el­le Mo­bil­te­le­fon vor­stell­te, war dies das Er­geb­nis der Zu­sam­men­ar­beit von Halb­lei­ter­spar­te und dem Be­reich für Funk­ge­rä­te.
Um 2007 den neu­en Fern­se­her Am­bi­light prä­sen­tie­ren zu kön­nen, der farb­lich pas­send zum Fern­seh­bild für einen stim­mungs­vol­len Licht­schein rund um das Ge­rät sorgt, ha­ben sich bei Phi­lips die Licht- und Fern­seh­spar­te zu­sam­men­ge­tan.
Im deutsch­spra­chi­gen Raum nut­zen be­reits mehr als zwei Drit­tel der Un­ter­neh­men einen ge­schäfts­be­reichs­über­grei­fen­den An­satz der Pro­dukt­ent­wick­lung - al­ler­dings teil­wei­se noch auf nied­ri­gem Ni­veau. In je­dem vier­ten Kon­zern sor­gen be­reichs­über­grei­fen­de In­no­va­tio­nen für bis zu 20 Pro­zent des Um­sat­zes; in fast je­dem zwei­ten Un­ter­neh­men sind es nur bis zu 10 Pro­zent.
Dies ist das Er­geb­nis ei­ner im Jahr 2008 durch­ge­führ­ten Un­ter­su­chung des In­sti­tuts für Tech­no­lo­gie- und In­no­va­ti­ons­ma­na­ge­ments an der Tech­ni­schen Uni­ver­si­tät Ham­burg-Har­burg. Für die­se Stu­die be­frag­ten wir 126 Top­ma­na­ger in deut­schen, ös­ter­rei­chi­schen und schwei­ze­ri­schen Großun­ter­neh­men. Da­bei er­gab sich fol­gen­des Bild: Ent­schei­dend ist für das Ma­na­ge­ment, wel­chen An­teil die ge­mein­schaft­lich ent­stan­de­nen In­no­va­tio­nen am Er­folg ha­ben. Die­sen be­wer­te­ten die be­frag­ten Ma­na­ger an­hand von Kri­te­ri­en wie dem Er­rei­chen von Ge­winn­zie­len und Wett­be­wer­bs­vor­tei­len, Wachs­tum in be­ste­hen­den und neu­en Märk­ten so­wie der Er­wei­te­rung des in­ter­nen Know-hows.
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