Keine Karriere ohne Assessment-Center

PERSONALDIAGNOSTIK:

HBM September 2008

Die Deut­sche Te­le­kom nennt es „Ta­lent­fin­der“, die Kran­ken­kas­se Ci­tyBKK „Po­ten­zi­al­tag“, und beim Ma­schi­nen­bau­er Gea Group er­in­nert der Name „Pro­fes­sio­nals on Sta­ge“ so­gar ein we­nig an Show­biz: Wenn es dar­um geht, einen harm­los klin­gen­den Na­men für ihr As­sess­ment-Cen­ter (AC) zu fin­den, le­gen die Per­so­na­ler deut­scher Un­ter­neh­men große Krea­ti­vi­tät an den Tag. Schließ­lich be­kom­men Be­wer­ber und in­ter­ne Auf­stiegs­kan­di­da­ten oft schon beim Ge­dan­ken an das be­rüch­tig­te Aus­wahl­ver­fah­ren Schweiß­aus­brü­che.
Das ver­wun­dert nicht. Hart­nä­ckig hal­ten sich Ge­rüch­te über Grup­pen­dis­kus­sio­nen, in de­nen der dreis­tes­te Groß­schwät­zer ge­winnt, oder ge­mein­sa­me Mit­tages­sen, bei de­nen Be­ob­ach­ter heim­lich die Tisch­ma­nie­ren der Be­wer­ber kon­trol­lie­ren. Dass Un­ter­neh­men sich bei ih­ren AC nur un­gern in die Kar­ten schau­en las­sen, hat si­cher sei­nen Teil zu der dif­fu­sen Angst der Kan­di­da­ten bei­ge­tra­gen.
Einen Blick hin­ter die Ku­lis­sen er­mög­licht jetzt eine neue Stu­die, die jen­seits al­ler Vor­ur­tei­le die Si­tua­ti­on der As­sess­ment-Cen­ter in Deutsch­land, Ös­ter­reich und der Schweiz be­leuch­tet. Schon im Jahr 2001 hat­te der Ar­beits­kreis As­sess­ment Cen­ter, ein Zu­sam­menschluss von knapp 70 Spe­zia­lis­ten für Per­so­nal­aus­wahl und -ent­wick­lung, die Ver­brei­tung und den Ab­lauf von AC im deut­schen Sprach­raum er­fragt. In der Nach­fol­ge­er­he­bung „AC-Stu­die 2008“ ge­hen Chri­stof Ober­mann und Ste­fan Höft vom Ar­beits­kreis As­sess­ment Cen­ter noch einen Schritt wei­ter: Erst­mals ha­ben sie fast alle Dax-100-Un­ter­neh­men er­fasst (ge­nau­er ge­sagt: 91), um die tat­säch­li­che Ver­brei­tung des Aus­wahl­ver­fah­rens zu über­prü­fen. Ins­ge­samt nah­men 233 Fir­men al­ler Bran­chen und Grö­ßen teil.
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