Freunde auf der ganzen Welt

ALUMNI:

HBM April 2008

Es war kein Zu­fall: Am 21. Fe­bru­ar 1908 ver­kün­de­te Charles Eli­ot, der Prä­si­dent der Har­vard Uni­ver­si­ty, erst­mals öf­fent­lich den Plan, eine Busi­ness School zu grün­den - im Har­vard Club des US-Bun­des­staa­tes Connec­ti­cut. Den Ort hat­te Eli­ot be­wusst ge­wählt. Denn, das war ihm klar, ohne die Un­ter­stüt­zung der Ehe­ma­li­gen, die sich seit 1840 im gan­zen Land in Clubs or­ga­ni­siert hat­ten, wür­de die neue Fa­kul­tät nicht über­le­ben kön­nen. Als pri­va­te In­sti­tu­ti­on war die Uni­ver­si­tät auf die Spen­den, Er­fah­rung und Kon­tak­te der Alum­ni an­ge­wie­sen.
Tat­säch­lich spiel­ten Har­vard-Ab­sol­ven­ten eine Schlüs­sel­rol­le beim Auf­bau der Har­vard Busi­ness School (HBS). Ei­ner von ih­nen war Tho­mas W. La­mont, Top­ma­na­ger bei der New Yor­ker Bank J. P. Mor­gan. Er spen­de­te selbst groß­zü­gig für die Fa­kul­tät, un­ter­rich­te­te dort Bank­we­sen, vor al­lem aber sam­mel­te er bei sei­nen Kol­le­gen und Ge­schäfts­freun­den Geld ein. So ist etwa die Ein­rich­tung der bei­den ers­ten Stif­tungs­lehr­stüh­le der HBS 1912 und 1915 sei­nem En­ga­ge­ment zu ver­dan­ken.
Noch heu­te, 100 Jah­re spä­ter, pro-fi­tiert die HBS enorm von ih­ren Alum­ni: Durch de­ren er­staun­li­che Spen­den­freu­dig­keit, aber auch in­dem die Ehe­ma­li­gen mit­hel­fen, die Aus­bil­dung in Har­vard mög­lichst pra­xis­nah zu ge­stal­ten. Sie lie­fern Stoff für Fall­stu­di­en, das Mar­ken­zei­chen der HBS, oder sie be­rich­ten in Ver­an­stal­tun­gen für die Stu­den­ten von ih­ren Er­fah­run­gen aus dem Fir­me­n­all­tag. Zu­dem en­ga­gie­ren sich Alum­ni in den Gre­mi­en der Fa­kul­tät und hel­fen bei der Aus­wahl der Be­wer­ber für ein MBA-Stu­di­um so­wie bei der Ver­mitt­lung der Ab­sol­ven­ten in neue Jobs.
Um­ge­kehrt pro­fi­tie­ren die Alum­ni ge­nau­so stark - für ihre Kar­rie­re und ihr Ge­schäft. Denn sie ge­hö­ren durch ihr Stu­di­um au­to­ma­tisch ei­nem der wich­tigs­ten und ein­fluss­reichs­ten Netz­wer­ke der Welt an, das be­reits 1914, nur sechs Jah­re nach der Grün­dung der HBS, als Har­vard Busi­ness School As­so­cia­ti­on ent­stand. Heu­te hat das Alum­ni-Netz­werk un­ge­fähr 70 000 Mit­glie­der in 109 Län­dern, von de­nen rund drei Fünf­tel ak­tiv sind. Mit Ge­or­ge W. Bush ge­hört der am­tie­ren­de US-Prä­si­dent eben­so dazu wie der New Yor­ker Bür­ger­meis­ter Mi­cha­el Bloom­berg - und eine fast nicht en­den wol­len­de Lis­te von Top­ma­na­gern aus der gan­zen Welt. Al­lein in den USA hat­ten 2005 von den CEOs der 500 größ­ten Kon­zer­ne 45 einen Har­vard-MBA, deut­lich mehr als von je­der an­de­ren Busi­ness School, so eine Stu­die von Mo­ni­ka Ha­mo­ri, Pro­fes­so­rin an der re­nom­mier­ten spa­ni­schen Busi­ness School In­sti­tu­to de Em­presa.
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