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INNOVATION:

HBM März 2008

Kaum ein Ma­na­ger wird müde zu be­to­nen, wie wich­tig neue Pro­duk­te und Dienst­leis­tun­gen für den Er­folg sei­nes Un­ter­neh­mens sind. Doch wie es tat­säch­lich um das In­no­va­ti­ons­ma­na­ge­ment in der ei­ge­nen Fir­ma be­stellt ist, kön­nen nur we­ni­ge Füh­rungs­kräf­te fun­diert be­ur­tei­len. Zu vie­le und höchst un­ter­schied­li­che Fak­to­ren spie­len da­bei eine Rol­le.
Wir ha­ben da­her ein Au­dit­ver­fah­ren ent­wi­ckelt, das es Ma­na­gern er­laubt, das In­no­va­ti­ons­ma­na­ge­ment in ih­ren Un­ter­neh­men um­fas­send zu be­wer­ten. Sie kön­nen dazu im In­ter­net einen Ka­ta­log von 219 Fra­gen be­ant­wor­ten. (Wei­te­re De­tails zum Au­dit und ein kur­z­er Selbst­test fin­den sich im Kas­ten auf Sei­te 11). Über 480 Un­ter­neh­men ha­ben das Selbst­au­dit bis­her durch­ge­führt. Zwar be­wer­ten sich die Füh­rungs­kräf­te bei die­sem Ver­fah­ren qua­si selbst, den­noch sind die auf­ge­deck­ten Leis­tungs­de­fi­zi­te für den Un­ter­neh­mens­er­folg re­le­vant. Dies wur­de bei zahl­rei­chen Be­ra­tungs­pro­jek­ten und durch den Ver­gleich mit an­de­ren Un­ter­neh­men be­stä­tigt, die das Au­dit nicht ge­nutzt hat­ten.
Die teil­neh­men­den Fir­men stam­men aus ver­schie­de­nen, vor al­lem pro­du­zie­ren­den Bran­chen, von re­la­tiv klei­nen Be­trie­ben bis zu Kon­zer­nen wa­ren alle Un­ter­neh­mens­grö­ßen ver­tre­ten. Der Ma­schi­nen- und An­la­gen­bau mit über 20 Pro­zent stellt den größ­ten An­teil der Un­ter­neh­men. Aus den zu­sam­men­ge­fass­ten Da­ten der Teil­neh­mer wer­den Bench­marks in­di­vi­du­ell für die Bran­che, Un­ter­neh­mens­grö­ße, Fer­ti­gungs­art oder Um­satz­hö­he ab­ge­lei­tet, an de­nen sich je­der Ein­zel­ne di­rekt on­li­ne mes­sen kann.
Ins­ge­samt wa­ren die Er­geb­nis­se we­nig schmei­chel­haft. Im Durch­schnitt er­reich­ten die Un­ter­neh­men mit 289 Punk­ten ge­ra­de ein­mal et­was mehr als die Hälf­te der ma­xi­mal 500 mög­li­chen Punk­te. Bei ei­nem Fünf­tel der Teil­neh­mer gab es aku­ten Hand­lungs­be­darf; sie er­ziel­ten we­ni­ger als 250 Punk­te. Wirk­lich Welt­klas­se (400 bis 500 Punk­te) wa­ren nur 2 Pro­zent.
Wie die Au­dits zei­gen, sit­zen bei vie­len Un­ter­neh­men die Ent­wick­ler noch im­mer in ei­nem El­fen­bein­turm und igno­rie­ren die Wün­sche der Kun­den und die Ak­ti­vi­tä­ten der Kon­kur­renz. Gleich­zei­tig nutzt das Ma­na­ge­ment der Fir­men häu­fig nicht aus­rei­chend das vor­han­de­ne Po­ten­zi­al der Mit­ar­bei­ter und för­dert die­se nicht rich­tig. Viel Ener­gie geht zu­dem durch (Kom­pe­tenz-)Strei­tig­kei­ten mit an­de­ren Ab­tei­lun­gen ver­lo­ren, und die Un­ter­neh­men schüt­zen ihr Know-how nur un­zu­rei­chend.
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