Das Geheimnis erfolgreicher Beziehungen

GESPRÄCH:

HBM Februar 2008

Den be­son­de­ren Wert mensch­li­cher Be­zie­hun­gen am Ar­beits­platz zu rüh­men ist mo­dern: Wir sind uns ei­nig, dass Ma­na­ger eine gute Be­zie­hung zu ih­ren Un­ter­ge­be­nen auf­bau­en müs­sen, um sie zu Top­leis­tun­gen zu ani­mie­ren. Wir fei­ern Füh­rungs­kräf­te, die mit der nö­ti­gen emo­tio­na­len In­tel­li­genz aus­ge­stat­tet sind, um au­then­ti­sche und zu­ver­läs­si­ge Be­zie­hun­gen zu ih­ren Be­schäf­tig­ten zu pfle­gen und sie auf die­se Wei­se zu mo­ti­vie­ren und zu in­spi­rie­ren. Eine große und schnell wach­sen­de Bran­che hat sich dar­auf spe­zia­li­siert, uns bei der Ent­wick­lung un­se­rer so­ge­nann­ten Soft Skills zu un­ter­stüt­zen. Vie­le Kon­zern­chefs en­ga­gie­ren Ma­na­ge­ment­be­ra­ter, und die Buch­lä­den sind voll mit Rat­ge­bern, die ganz ge­nau er­klä­ren, wie man auf dem Weg nach oben ein Netz an Be­zie­hun­gen auf­baut und pflegt.
Trotz der Be­deu­tung, die den zwi­schen­mensch­li­chen Aspek­ten am Ar­beits­platz bei­ge­mes­sen wird, fin­den sich er­staun­lich we­ni­ge wis­sen­schaft­li­che Er­kennt­nis­se dar­über, wel­che Fak­to­ren für das Funk­tio­nie­ren oder Schei­tern von Ar­beits­be­zie­hun­gen ver­ant­wort­lich sind. So wis­sen wir zwar, dass die Che­mie zwi­schen ei­nem Men­tor und sei­nem Schütz­ling über den Er­folg die­ser Be­zie­hung ent­schei­det. Was aber das Ge­heim­nis ei­ner funk­tio­nie­ren­den Be­zie­hung ist, ver­su­chen wir nicht her­aus­zu­fin­den - zu­min­dest nicht kon­se­quent.
Das Feh­len ver­läss­li­cher Da­ten und ex­ak­ter Ana­ly­sen hat sei­nen Preis: Tre­ten in Be­zie­hun­gen Pro­ble­me auf, und das kommt be­kannt­lich häu­fig vor, kann ei­nem kaum je­mand sa­gen, wie sie ge- löst wer­den kön­nen. Selbst die bes­ten Per­so­nal­ex­per­ten wis­sen oft nicht, wie oder wann sie ein­grei­fen müs­sen. Wür­den die Un­ter­neh­men ih­ren Ma­na­gern ef­fek­ti­ver hel­fen, ihre Ar­beits­be­zie­hun­gen

durch schwie­ri­ge Zei­ten zu ret­ten, könn­ten sie die Pro­duk­ti­vi­tät dras­tisch stei­gern und ihre bes­ten Ma­na­ger viel ein­fa­cher hal­ten.
Wäh­rend über die mensch­li­chen Be­zie­hun­gen am Ar­beits­platz kaum For­schungs­er­geb­nis­se vor­lie­gen, wer­den die pri­va­ten Be­zie­hun­gen von der Wis­sen­schaft all­mäh­lich nä­her be­leuch­tet. Das ist gut, denn es be­steht ein en­ger Zu­sam­men­hang zwi­schen der Art und Wei­se, wie sich je­mand in sei­nen pri­va­ten Be­zie­hun­gen ver­hält und wie er sei­ne Ar­beits­be­zie­hun­gen pflegt. Wer zu Hau­se aus­fal­lend und be­lei­di­gend ist, ver­hält sich ver­mut­lich auch am Ar­beits­platz so. Wenn man wie die meis­ten Psy­cho­lo­gen die­sen Zu­sam­men­hang als ge­ge­ben be­trach­tet, wird klar, wel­che Be­deu­tung die Ar­beit de­rer hat, die sich mit der Dy­na­mik pri­va­ter Be­zie­hun­gen be­fas­sen.
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