Wie sich Investitionen im Ausland lohnen

INTERNATIONALISIERUNG:

HBM September 2007

Für vie­le mit­tel­stän­di­sche Un­ter­neh­men ist In­ter­na­tio­na­li­sie­rung oft die ein­zi­ge Mög­lich­keit, wei­ter zu wach­sen. Bei Un­ter­neh­men mit ei­nem Um­satz zwi­schen 50 Mil­lio­nen und 3 Mil­li­ar­den Euro wächst das In­lands­ge­schäft im Durch­schnitt nur um 4 Pro­zent pro Jahr. Im Aus­land be­trägt das Wachs­tum da­ge­gen durch­schnitt­lich 10 Pro­zent pro Jahr. So ist es nur fol­ge­rich­tig, dass ge­ra­de die großen Mit­tel­ständ­ler mit ei­nem Um­satz von über ei­ner Mil­li­ar­de Euro be­reits mehr als die Hälf­te ih­res Um­sat­zes im Aus­land er­wirt­schaf­ten. Da­mit ha­ben sie einen ähn­li­chen In­ter­na­tio­na­li­sie­rungs­grad wie die Dax-Kon­zer­ne. Die klei­ne­ren Un­ter­neh­men er­wirt­schaf­ten da­ge­gen nur zwi­schen 30 und 37 Pro­zent ih­res Um­sat­zes im Aus­land. Die­se Fir­men ha­ben noch ein er­heb­li­ches Wachs­tumspo­ten­zi­al.
Das ist das Er­geb­nis ei­ner um­fas­sen­den Ana­ly­se des deut­schen Mit­tel­stands, die die Un­ter­neh­mens­be­ra­tung McKin­sey im Jahr 2005 ge­mein­sam mit dem Mit­tel­stands­lehr­stuhl an der Uni­ver­si­tät Bre­men und der Wis­sen­schaft­li­chen Hoch­schu­le für Un­ter­neh­mens­füh­rung in Val­len­dar bei Ko­blenz durch­führ­te.

Im Her­bst 2006 setz­ten die Be­ra­ter und Wis­sen­schaft­ler ihre Un­ter­su­chung fort. Un­ter der Lei­tung des McKin­sey-Part­ners Jür­gen Gei­ger und des Pro­fes­sors für Mit­tel­stand, Exis­tenz­grün­dung und Ent­re­pre­neur­ship an der Uni­ver­si­tät Bre­men, Jörg Frei­ling, un­ter­such­ten sie 150 mit­tel­stän­di­sche Un­ter­neh­men aus dem An­la­gen- und Ma­schi­nen­bau, der che­mi­schen In­dus­trie, der Kon­sum­gü­ter­bran­che und dem Hight­ech-Be­reich. Die Er­geb­nis­se die­ser Un­ter­su­chung stel­len wir an die­ser Stel­le ex­klu­siv vor. Sie zei­gen, wel­che der vie­len Stra­te­gi­en und Fä­hig­kei­ten für den Er­folg in Märk­ten wie Chi­na oder Russ­land be­son­ders wich­tig sind.
Die Stu­die zeigt aber auch, dass vie­le Mit­tel­ständ­ler mit der kom­ple­xen Her­aus­for­de­rung, einen aus­län­di­schen Markt zu er­schlie­ßen, nicht zu­recht­kom­men. Denn: Nur ein Vier­tel der In­ter­na­tio­na­li­sie­rungs­pro­jek­te ist mit ei­ner durch­schnitt­li­chen Um­satz­ren­di­te von 15,7 Pro­zent sehr er­folg­reich. Der Rest er­wirt­schaf­tet Um­satz­ren­di­ten zwi­schen 3,5 und 4,5 Pro­zent - oder so­gar ne­ga­ti­ve.
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