Ge­schäfts­mo­dell Gemeinwohl

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HBM Januar 2007

Da­mit Ob­dach­lo­se wie­der zu­rück in die Ge­sell­schaft fin­den, sol­len sie Team­geist er­fah­ren und Selbst­ver­trau­en ge­win­nen kön­nen - das ist die Vi­si­on von Mel Young. Um sie um­zu­set­zen, baut der ehe­ma­li­ge Jour­na­list auf die Kraft des Sports und hat das schot­ti­sche Un­ter­neh­men Pro­Poor­Sports auf die Bei­ne ge­stellt. Die­ses ver­an­stal­tet den „Ho­me­less World Cup“, eine jähr­lich statt­fin­den­de Fuß­ball­welt­meis­ter­schaft für Ob­dach­lo­se. Young un­ter­stüt­zen da­bei Or­ga­ni­sa­tio­nen wie der eu­ro­päi­sche Fuß­ball­ver­band Uefa und der Welt­ver­band Fifa, Kon­zer­ne wie der Sport­be­klei­dungs­her­stel­ler Nike so­wie Fuß­ball­ver­ei­ne wie Man­che­s­ter Uni­ted. Über 10 000 Ob­dach­lo­se ha­ben sich be­reits an Qua­li­fi­ka­ti­onss­pie­len und Tur­nie­ren be­tei­ligt, wie beim dies­jäh­ri­gen Ho­me­less World Cup in Süd­afri­ka. Aber Mel Young sieht sich erst am An­fang, denn er will sei­ne Idee welt­weit ver­brei­ten und so sei­ne so­zia­len Zie­le er­rei­chen.
Nur we­ni­ge zwei­feln dar­an, dass ihm das ge­lin­gen wird. Schließ­lich kämpft Young be­reits seit 1993 ge­gen Ob­dach­lo­sig­keit und Ar­mut. Da­mals grün­de­te er die Ob­dach­lo­sen­zei­tung „Big Is­sue“, über de­ren Ver­kauf sich Ob­dach­lo­se zu­min­dest einen Teil ih­res Le­bens­un­ter­halts ver­die­nen kön­nen. Mit Un­ter­neh­mer­geist un­ter­stütz­te er welt­weit die Grün­dung und Pro­fes­sio­na­li­sie­rung wei­te­rer Ob­dach­lo­sen­zei­tun­gen. 1994 grün­de­te er da­für das „In­ter­na­tio­nal Net­work of Street Pa­pers“ (INSP). Heu­te um­fasst die Or­ga­ni­sa­ti­on 80 Zei­tun­gen in 27 Län­dern und re­prä­sen­tiert eine Auf­la­ge von 32 Mil­lio­nen Ex­em­pla­ren pro Jahr. 2005 gab er die Prä­si­dent­schaft bei INSP ab, um sich sei­nem neu­en Pro­jekt, dem Ho­me­less World Cup, zu wid­men.
Was un­ter­schei­det einen so­zia­len Un­ter­neh­mer wie Mel Young von Un­ter­neh­mern und Ma­na­gern in pro­fi­t­ori­en­tier­ten Fir­men? Was kön­nen bei­de Grup­pen von­ein­an­der ler­nen? Da So­ci­al Ent­re­pre­neurs, wie sie im Eng­li­schen hei­ßen, noch ein re­la­tiv jun­ges Phä­no­men sind, gibt es nur we­ni­ge sys­te­ma­ti­sche Un­ter­su­chun­gen über Er­folgs­fak­to­ren der von ih­nen ge­grün­de­ten Fir­men. Auf­bau­end auf ei­ner Stu­die der Schwab Foun­da­ti­on über so­zia­le Ent­re­pre­neu­re und ba­sie­rend auf den un­gleich brei­te­ren For­schungs­er­geb­nis­sen über kon­ven­tio­nel­le Un­ter­neh­men, ist es uns den­noch ge­lun­gen, drei Prin­zi­pi­en her­aus­zu­ar­bei­ten, die für den Er­folg so­zia­ler Un­ter­neh­men aus­schlag­ge­bend sind. Über­ra­schen­der­wei­se sind es die­sel­ben Prin­zi­pi­en, de­ren An­wen­dung sich auch bei pro­fi­t­ori­en­tier­ten Or­ga­ni­sa­tio­nen aus­zahlt:
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