Das Ende der Blockbuster

MARKETING I:

HBM November 2006

Es ist für die Un­ter­hal­tungs­bran­che - Film­stu­di­os, Ra­dio- und Fern­seh­sen­der, Ent­wick­ler von Com­pu­ter­spie­len, Ver­la­ge, Plat­ten­fir­men - an der Zeit, die Art und Wei­se zu ver­än­dern, wie sie ihre Pro­duk­te ver­mark­ten. Bis­her er­wirt­schaf­ten die Un­ter­neh­men mit nur ei­ner klei­nen An­zahl von Ki­no­fil­men, Buch­best­sel­lern und Mu­sik­hits einen er­heb­li­chen Teil ih­rer Um­sät­ze. Aber selbst ta­len­tier­te und er­fah­re­ne Füh­rungs­kräf­te räu­men ein, dass es ein Glückss­piel ist, sol­che Ver­kaufs­schla­ger, die so­ge­nann­ten Block­bus­ter, vor­her­zu­sa­gen. Wie an­ders lässt sich er­klä­ren, dass die Mi­ra­max-Film­stu­di­os für die Ko­mö­die „Hap­py, Te­xas“ das Zehn­fa­che des­sen aus­ge­ge­ben ha­ben, was War­ner In­de­pen­dent für die Do­ku­men­ta­ti­on „Die Rei­se der Pin­gui­ne“ be­zahlt hat. Wäh­rend der ers­te Film an den Ki­no­kas­sen nur zwei Mil­lio­nen Dol­lar ein­spiel­te, wa­ren es bei dem zwei­ten im­mer­hin 80 Mil­lio­nen Dol­lar.
Was sol­len die Ver­ant­wort­li­chen tun, um ihre Tref­fer­quo­te zu er­hö­hen? Dazu ist es wich­tig zu ver­ste­hen, dass der be­son­de­re Er­folg ei­nes Block­bus­ters nicht al­lein - viel­leicht noch nicht ein­mal pri­mär - von Pro­duk­tei­gen­schaf­ten wie Me­lo­die, Stil, Hand­lung oder von der An­zie­hungs­kraft ei­nes Film- oder Mu­sik­stars ab­hängt. Ent­schei­dend sind viel­mehr, dies zei­gen neues­te For­schun­gen, so­zia­le Fak­to­ren - also, wie die Ver­brau­cher ein­an­der be­ein­flus­sen. Da­her soll­ten Mar­ke­ting­leu­te nicht nur her­aus­fin­den, wel­che Ei­gen­schaf­ten ei­nes Pro­dukts ein ein­zel­ner Kun­de at­trak­tiv fin­det, sie müs­sen zu­dem Stra­te­gi­en ent­wi­ckeln, um so­zia­le Ein­flüs­se zu be­rück­sich­ti­gen (sie­he auch Bei­trag Sei­te 16).
Jetzt kaufen
© Harvard Business Manager
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der manager magazin Verlagsgesellschaft mbH
Inhalt

Abbildungen und Diagramme

Bilder:
0
Infografiken:
0

Textumfang

Seiten:
3
Zeichen:
10.650
Nachdrucknummer:
200611012
Nachdrucke
Nachdrucke in Medien aller Art
Seitenpreise ab 360 Euro je nach Auflage

Nutzungsrechte im PDF-Format
Ohne Fotos und Illustrationen. Für die Verwendung bei betriebsinternen Fortbildungen, Kundenbroschüren, im Intranet und firmeninternen Pressespiegel: Preisberechnung pro Exemplar beziehungsweise pro Nutzer je nach Auflage.

Sonderdrucke
Möglich ab 500 Exemplaren, Preise auf Anfrage.
Ein Beispiel finden Sie hier.

Nachdrucke von Illustrationen
© Harvard Business Manager: Preise auf Anfrage

Alle Preise verstehen sich zuzüglich Mehrwertsteuer und gegebenenfalls Versandkosten.

Für Artikel mit Copyrightvermerk "Harvard Business School Publishing" gelten besondere urheberrechtliche Bedingungen, die wir Ihnen auf Anfrage gern erläutern.
Hier können Sie nach den Lizenz-Bedingungen fragen.

Alle Themen
ANZEIGE
Nach oben