Sieben Wege zum Erfolg in Indien

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HBM Juni 2006

Die Ge­schich­te der deut­schen Ak­ti­vi­tä­ten in In­di­en ist lang. Sie be­gann mit Sie­mens und dem Bau der in­disch-eu­ro­päi­schen Te­le­gra­fen­li­nie 1867 bis 1870. Wäh­rend der eng­li­schen Ko­lo­ni­al­zeit en­ga­gier­ten sich sehr schnell wei­te­re deut­sche Un­ter­neh­men in In­di­en, ob­wohl die eng­li­schen Un­ter­neh­men in ih­rem Ko­lo­ni­al­ge­biet Han­dels­vor­tei­le ge­nos­sen. Nach der Un­ab­hän­gig­keit In­diens stie­gen die deut­schen In­ves­ti­tio­nen in den 50er Jah­ren noch ein­mal kräf­tig. Das blieb so bis An­fang der 90er Jah­re. Als die Mau­er fiel, in­ter­es­sier­ten sich die deut­schen Ma­na­ger eher für das ei­ge­ne Land. Dazu ka­men der Auf­stieg Chinas und eine Kon­zen­tra­ti­on der In­vest­ments auf die ost­asia­ti­schen Ti­ger­staa­ten.
Der­zeit rich­ten die Ma­na­ger ihr In­ter­es­se wie­der ver­stärkt auf den Sub­kon­ti­nent. Es gibt rund 200 deut­sche Un­ter­neh­men mit in­di­schen Toch­ter­ge­sell­schaf­ten, die zum Teil sehr er­folg­reich sind. Um her­aus­zu­fin­den, wel­che Stra­te­gi­en er­folg­rei­che deut­sche In­dus­trie­un­ter­neh­men in In­di­en ein­set­zen, ha­ben wir Ma­na­ger deut­scher Toch­ter­ge­sell­schaf­ten in Ko­ope­ra­ti­on mit der Deutsch-In­di­schen Aus­lands­han­dels­kam­mer (IGCC) vor Ort be­fragt. Dar­un­ter be­fin­den sich die Ab­le­ger großer Kon­zer­ne wie bei­spiels­wei­se Bosch, Sie­mens und Thys­sen­Krupp, aber auch er­folg­rei­che Mit­tel­ständ­ler wie Fe­sto und Büh­ler.
Un­se­re Un­ter­su­chun­gen in In­di­en sind Teil ei­nes For­schungs­pro­jekts, bei dem wir ana­ly­sie­ren, wie sich die in­ter­na­tio­na­len Ex­pan­si­onss­tra­te­gi­en deut­scher Un­ter­neh­men ver­än­dern, was die we­sent­li­chen Ein­fluss­fak­to­ren hin­ter die­ser Aus­rich­tung sind und wel­che Er­folgs­fak­to­ren bei der Um­set­zung der je­wei­li­gen Stra­te­gi­en ent­schei­dend sind.
In der ers­ten Pro­jekt­pha­se ha­ben wir Toch­ter­ge­sell­schaf­ten in Chi­na, Bra­si­li­en und den USA un­ter­sucht. Durch eine zwei­te Pha­se im Jahr 2005 in Russ­land, Ja­pan, Ost­eu­ro­pa und In­di­en be­sit­zen wir nun In­for­ma­tio­nen über mehr als 500 deut­sche Toch­ter­ge­sell­schaf­ten und kön­nen so die Be­din­gun­gen in In­di­en mit de­nen in an­de­ren Län­dern ver­glei­chen.
Vier Ex­per­ten des Asia Cen­ters der WHU - Otto Bei­s­heim School of Ma­na­ge­ment sind drei Mo­na­te durch In­di­en ge­reist und ha­ben ins­ge­samt 86 In­ter­views mit Ge­schäfts­füh­rern von Toch­ter­ge­sell­schaf­ten aus dem deutsch­spra­chi­gen Raum ge­führt. Die Un­ter­neh­men stam­men aus der Au­to­mo­bil-, Phar­ma-, Che­mie- und Elek­tro­ni­k­in­dus­trie so­wie dem Ma­schi­nen- und An­la­gen­bau. Die In­ter­views kon­zen­trier­ten sich be­son­ders auf
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