Werte schaffenstatt entlassen

RESTRUKTURIERUNG:

HBM Juni 2005

Auf kaum ei­nem Feld wird so häu­fig Au­gen­wi­sche­rei be­trie­ben wie bei der Pro­zes­s­op­ti­mie­rung: Li­ni­en- und Fach­be­rei­che mel­den be­ein­dru­cken­de Ein­spa­run­gen - meist ver­bun­den mit ei­nem Stel­lenab­bau - an das Top­ma­na­ge­ment, weil sie ihre Ab­läu­fe bes­ser im Griff ha­ben. Doch der Fi­nanz­chef kann die­se an­geb­lich er­reich­ten Kos­ten­sen­kun­gen nicht in der Bi­lanz wie­der­fin­den. Der Grund: Oft wird das Per­so­nal nur von ei­ner Kos­ten­stel­le zur an­de­ren ver­scho­ben. Kün­di­gungs­schutz und Be­trie­bs­ver­ein­ba­run­gen er­wei­sen sich im­mer wie­der als un­über­wind­ba­re Hin­der­nis­se, die Zahl der Mit­ar­bei­ter zu re­du­zie­ren.
Ver­ein­ba­run­gen zwi­schen Ar­beit­ge­bern und Ar­beit­neh­mern wie der neue Haus­ta­rif­ver­trag bei Volks­wa­gen ma­chen die Si­tua­ti­on nicht leich­ter. Die­ses Ab­kom­men si­chert bei VW über 90 000 Ar­beitsplät­ze bis ins Jahr 2011. Ähn­li­che Ver­ein­ba­run­gen gibt es bei Bayer, der Deut­schen Bahn, Daim­ler­Chrys­ler und zahl­rei­chen an­de­ren deut­schen Kon­zer­nen. Vie­le Ma­na­ger re­si­gnie­ren da­her und ver­su­chen erst gar nicht, Ab­läu­fe und Struk­tu­ren zu ver­bes­sern.
Wie kön­nen Pro­zes­s­op­ti­mie­run­gen den­noch ein wirt­schaft­li­cher Er­folg wer­den? Einen neu­en An­satz stellt das von uns Wert­ba­sier­tes Pro­zess­ma­na­ge­ment (eng­lisch: Va­lue Ba­sed Pro­cess Ma­na­ge­ment, VBPM) ge­nann­te Ver­fah­ren dar. Grun­di­dee ist, sich nicht aus­schließ­lich auf das Sen­ken von Kos­ten zu kon­zen­trie­ren, son­dern auf das Ma­na­gen von Res­sour­cen. VBPM op­ti­miert zwar wei­ter mit den be­währ­ten Me­tho­den Ge­schäfts- und Fer­ti­gungs­pro­zes­se. Die Ver­ant­wort­li­chen be­trach­ten aber die frei wer­den­den Res­sour­cen - meist Ar­beits­ka­pa­zi­tä­ten der Mit­ar­bei­ter - gleich mit und set­zen die­se für Tä­tig­kei­ten ein, de­ren Wert sich di­rekt mes­sen lässt.
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