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HBM 2/1985


GÜN­TER HE­IS­MANN ist Mit­ar­bei­ter von HAR­VARD­ma­na­ger.

„Über­all, wo ge­führt, dis­po­niert, kal­ku­liert, prä­sen­tiert, bud­ge­tiert und ge­tex­tet wird, ist Platz für einen Per­so­nal­com­pu­ter.“ Die­se Ziel­set­zung von Ap­p­le- Grün­der Ste­ve Jobs hat in Deutsch­land noch kei­nen rech­ten An­klang ge­fun­den. Die Bun­des­re­pu­blik droht zum Com­pu­ter­ent­wick­lungs­land zu wer­den. Denn im Ge­gen­satz zu den USA und Ja­pan, aber auch Groß­bri­tan­ni­en und Frank­reich leh­nen bei uns Füh­rungs­kräf­te und Sach­be­ar­bei­ter den Mi­kro­com­pu­ter größ­ten­teils im­mer noch ab. Sie se­hen nicht die Chan­ce, sich mit die­sem in­tel­li­gen­ten und per­sön­li­chen Werk­zeug von läs­ti­gen Rou­ti­ne­ar­bei­ten zu be­frei­en, um mehr Zeit für ihre ei­gent­li­chen Auf­ga­ben zu ge­win­nen. Statt des­sen be­fürch­ten kon­ser­va­ti­ve Ma­na­ger von der neu­en Tech­no­lo­gie eine kom­pli­zier­te Be­die­nung, einen ho­hen Zeit- und Lern­auf­wand und die Preis­ga­be von ver­trau­li­chen Da­ten (so­wie na­tür­lich auch die Bla­ma­ge vor den Mit­ar­bei­tern und den Ver­lust von Sta­tus­sym­bo­len wie Se­kre­tä­rin und As­sis­tent). Dies muß nicht sein. Wa­ren Mi­kro­com­pu­ter in der Ver­gan­gen­heit tat­säch­lich zu we­nig be­nut­zer­freund­lich, zu lern­in­ten­siv, zu ab­strakt und zu zeit­auf­wen­dig, so gibt es jetzt Ge­rä­te, die kon­se­quent auf ein­fachs­te Be­die­nung durch Bild­sym­bo­le, Steue­rung über Handrol­ler (Maus), leicht ver­ständ­li­che Soft­wa­re und die Re­du­zie­rung des Lern­auf­wands auf ma­xi­mal einen Tag aus­ge­legt sind. Die hier be­spro­che­nen Bü­cher zei­gen die neues­ten Ent­wick­lun­gen in der Hard- und Soft­wa­re von Mi­kro­com­pu­tern auf, sa­gen dem pro­fes­sio­nel­len Ein­stei­ger, wor­auf er bei dem Ein­kauf zu ach­ten hat und ver­mit­teln das Grund­wis­sen zum Ver­ständ­nis der Da­ten­kom­mu­ni­ka­ti­on, dem wich­tigs­ten Trend in der Büro- und In­for­ma­ti­ons­tech­no­lo­gie der acht­zi­ger Jah­re. Kaum je­mals war eine neue Tech­no­lo­gie so er­klä­rungs­be­dürf­tig wie der Mi­kro­com­pu­ter, nur sel­ten dräng­te eine In­no­va­ti­on so ve­he­ment in den Markt: Ge­gen­wär­tig bie­ten in der Bun­des­re­pu­blik mehr als 250 Her­stel­ler leis­tungs­fä­hi­ge Klein- und Klein­st­rech­ner an. Die für An­wen­der wie An­bie­ter glei­cher­ma­ßen fa­ta­le Fol­ge: Po­ten­ti­el­le Ein­stei­ger sind an­ge­sichts der Schwem­me tech­nisch zum Teil sehr ähn­li­cher Mo­del­le rat­los und schie­ben den Kauf ei­nes Per­so­na­lo­der Bü­ro­com­pu­ters erst ein­mal auf. So pa­ra­dox es klingt: Die In­for­ma­ti­ons­flut zum The­ma „Mi­kro­elek­tro­nik“ hat das De­fi­zit nicht aus­glei­chen kön­nen. Die­se Lücke möch­te die Do­ku­men­ta­ti­on
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