Den Armen helfen - mit Gewinn

ENTWICKLUNGSLÄNDER:

HBM Februar 2003

Ma­len Sie sich fol­gen­de düs­te­re Vi­si­on un­se­rer Welt in 15 Jah­ren aus: Die glo­ba­le Wirt­schaft wird die der­zei­ti­ge Sta­gna­ti­on über­win­den, aber das Wachs­tum bleibt trotz­dem küm­mer­lich. Die De­fla­ti­ons­ge­fahr ist auch wei­ter­hin nicht ge­bannt, die Kluft zwi­schen Arm und Reich ver­grö­ßert sich. Die Ent­wick­lungs­län­der lei­den un­ter wirt­schaft­li­chem Cha­os, dem Zu­sam­men­bruch von Re­gie­run­gen und un­ter Bür­ger­krie­gen. Der Ter­ro­ris­mus bleibt eine stän­di­ge Be­dro­hung, die Ge­währ­leis­tung der Si­cher­heit ver­schlingt er­heb­li­che öf­fent­li­che und pri­va­te Res­sour­cen. Der Wi­der­stand ge­gen die glo­ba­le Markt­wirt­schaft ver­schärft sich. Mul­ti­na­tio­na­le Un­ter­neh­men ha­ben Wachs­tums­pro­ble­me, vie­le wer­den ri­si­ko­scheu, ver­lang­sa­men ihre In­ves­ti­tio­nen und zie­hen sich aus den auf­stre­ben­den Märk­ten zu­rück.
Nun las­sen Sie das fol­gen­de, weit po­si­ti­ve­re Sze­na­rio vor Ih­ren Au­gen ent­ste­hen: Auf Grund pri­va­ter In­ves­ti­tio­nen und um­fang­rei­cher un­ter­neh­me­ri­scher Ak­ti­vi­tä­ten er­freu­en sich die Ent­wick­lungs­län­der ei­nes kräf­ti­gen Wirt­schafts­wachs­tums, das Ar­beitsplät­ze und Wohl­stand schafft und dem glo­ba­len Markt je­des Jahr hun­der­te Mil­lio­nen neu­er Kon­su­men­ten er­schließt. Chi­na, In­di­en, Bra­si­li­en und nach und nach auch Süd­afri­ka wer­den zu den neu­en Mo­to­ren des glo­ba­len Wirt­schafts­wachs­tums und he­ben da­mit den Le­bens­stan­dard auf der gan­zen Welt. Das Schwin­den der Ar­mut nützt der Ge­sell­schaft auf meh­re­ren Ebe­nen: Es för­dert die Sta­bi­li­sie­rung vie­ler Ent­wick­lungs­län­der und ver­rin­gert die Zahl der Bür­ger­krie­ge und mi­li­tä­ri­schen Aus­ein­an­der­set­zun­gen. Die Be­dro­hung durch Ter­ro­ris­mus und Krie­ge schrumpft. Und in Pha­sen, die vie­le In­no­va­tio­nen her­vor­brin­gen und in de­nen der Wett­be­werb in­ten­siv ist, kön­nen mul­ti­na­tio­na­le Un­ter­neh­men be­son­ders rasch ex­pan­die­ren.
Bei­de Sze­na­ri­en könn­ten Wirk­lich­keit wer­den. Wel­ches von bei­den ein­tritt, wird vor al­lem von ei­nem Fak­tor ab­hän­gen: von der Be­reit­schaft großer, glo­ba­ler Kon­zer­ne, in die Märk­te der ärms­ten Län­der vor­zu­sto­ßen und dort zu in­ves­tie­ren. In­dem sie auf der un­te­ren Ebe­ne der wirt­schaft­li­chen Hier­ar­chie den Han­del be­le­ben und zu ei­ner Ent­wick­lung bei­tra­gen, könn­ten die Mul­tis das Le­ben von Mil­li­ar­den Men­schen grund­le­gend ver­bes­sern und zum Ent­ste­hen ei­ner sta­bi­le­ren, ge­fahr­lo­se­ren Welt bei­tra­gen.

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