Tra­di­tio­nel­ler Handel - durchs Internet unter Druck

HBM 2/2000

Das mit E-Busi­ness er­ziel­te Ge­schäfts­vo­lu­men be­trug 1998 knapp 4 Mil­li­ar­den Euro, aber für das Jahr 2001 wer­den schon 56 Mil­li­ar­den Euro pro­gno­s­ti­ziert. Wer­den klas­si­sche Ein­zel­händ­ler bald ums Über­le­ben kämp­fen müs­sen? Was kön­nen die­se Fir­men tun, um wett­be­wer­bs­fä­hig zu blei­ben? Drei Top­ma­na­ger der re­nom­mier­ten Han­dels­häu­ser Marks and Spencer, Nei­man Mar­cus und Kar­stadt so­wie zwei be­kann­te Wis­sen­schaft­ler neh­men Stel­lung. Ein­hel­lig mei­nen sie: An den Prio­ri­tä­ten im Han­del hat sich grund­sätz­lich nichts ge­än­dert, doch ei­ni­ges ist dring­li­cher ge­wor­den. Die neu­en, auf den ers­ten Blick ver­wir­ren­den Tech­ni­ken kann der tra­di­tio­nel­le Ein­zel­han­del eben­falls zu sei­nem Vor­teil und dem sei­ner Kun­den nut­zen.
Wor­auf müs­sen sich her­kömm­li­che Ein­zel­han­dels­un­ter­neh­men ein­stel­len? Der E-Com­mer­ce ge­winnt im­mer mehr an Bo­den, und sei­ne Ex­pan­si­ons­mög­lich­kei­ten sind groß.
An wel­che Prio­ri­tä­ten soll­ten die für La­den­ge­schäf­te Ver­ant­wort­li­chen den­ken, wor­auf ihre Zeit und Mühe und ihre Res­sour­cen ver­wen­den?
Gibt es im Ab­satz­be­reich nicht wei­te­re tech­ni­sche In­no­va­tio­nen, die mit­samt ih­ren Po­ten­zia­len we­gen des Auf­he­bens um das mäch­ti­ge In­ter­net über­se­hen wer­den?
Oder hat On­li­ne-Shop­ping be­reits die Art und Wei­se völ­lig ver­än­dert, in der die Top­ma­na­ger der kon­ven­tio­nel­len Han­dels­ge­schäf­te ihre Pro­duk­te, Ser­vice­leis­tun­gen und Kun­den jetzt be­trach­ten? Soll­ten sie das über­haupt?
Un­se­re fünf Au­to­ren, zwei nam­haf­te Pro­fes­so­ren und drei hoch­ran­gi­ge Han­dels­ma­na­ger, äu­ßern hier ihre zum Teil ab­wei­chen­den An­sich­ten zu der­lei Fra­gen, ins­be­son­de­re auch zu Fak­to­ren wie Geo­gra­phie, Grö­ße und Treue der „an­ge­stamm­ten“ Kund­schaft, ver­än­der­te Be­zie­hun­gen zwi­schen Ein­zel­händ­lern und Lie­fe­ran­ten.
Aber es geht auch dar­um, ob, wie und in wel­chem Um­fang Händ­ler ihr ei­ge­nes On­li­ne-Ge­schäft auf­zie­hen soll­ten. Bei all dem han­delt es sich um Fra­gen, vor de­nen je­des Ein­zel­han­dels­un­ter­neh­men an­ge­sichts des E-Com­mer­ce steht, mag es neu oder alt­ein­ge­ses­sen sein.
Ei­nig sind sich die Au­to­ren dar­in, dass die Aus­wir­kun­gen des In­ter­net noch ge­nau­er ge­klärt wer­den müs­sen.
Ei­nes ist je­doch schon zu­neh­mend klar ge­wor­den: Das Auf­kom­men und die wach­sen­de Ver­brei­tung des On­li­ne-Shop­ping zwingt vie­le klas­si­sche Ein­zel­händ­ler mit neu­er Dring­lich­keit, ihr bis­he­ri­ges Ge­schäft zu über­den­ken und es wo­mög­lich - wie in ei­ni­gen Fäl­len schon ge­sche­hen - auf neue Grund­la­gen zu stel­len.
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