Wie Blockchain das Marketing re­vo­lu­tio­niert

HBM Januar 2019

Die Block­chain-Tech­no­lo­gie hat schon heu­te großen Ein­fluss auf Mar­ke­ting und Wer­bung. Und trotz­dem ist sie für vie­le Un­ter­neh­men nicht re­le­vant. Laut der Um­fra­ge „The CMO Sur­vey“ sa­gen nur 8 Pro­zent der Un­ter­neh­men, dass der Ein­satz von Block­chain im Mar­ke­ting ih­res Un­ter­neh­mens „mo­de­rat wich­tig“ oder so­gar „sehr wich­tig“ sei.
Die Tech­no­lo­gie wird ge­hypt, aber von vie­len nicht rich­tig ver­stan­den. Die­se Kom­bi­na­ti­on be­hin­dert die Ein­füh­rung und ver­lei­tet Ver­mark­ter zum Ab­war­ten. Es gibt aber vie­le Grün­de, jetzt schon Zeit zu in­ves­tie­ren, um die Tech­no­lo­gie zu ver­ste­hen und spe­zi­fi­sche An­wen­dun­gen für Ihre Bran­che zu fin­den. Ähn­lich wie bei di­gi­ta­len Platt­for­men, So­ci­al Me­dia, Mar­tech (Mar­ke­ting­tech­no­lo­gi­en), Fin­tech und an­de­ren In­no­va­tio­nen könn­ten am Ende die Ear­ly Ad­o­pter pro­fi­tie­ren, die sich be­din­gungs­los für In­no­va­ti­on ein­set­zen.
Die Vor­tei­le der Block­chain – Trans­pa­renz, Nicht­ver­än­der­bar­keit und Si­cher­heit – ma­chen sie zu­ver­läs­sig und ver­trau­ens­wür­dig für die An­wen­dung im Sup­ply-Chain-Ma­na­ge­ment, bei Smart Con­tracts, in der Fi­nanz­be­richt­er­stat­tung, im In­ter­net der Din­ge, bei der Ver­wal­tung sen­si­bler – zum Bei­spiel me­di­zi­ni­scher – Da­ten und so­gar im Strom­netz­ma­na­ge­ment. Gleich­zei­tig re­du­ziert das Über­tra­gungs­mo­dell die Trans­ak­ti­ons­kos­ten, er­laubt Ve­ri­fi­ka­ti­on und den ef­fi­zi­en­ten Aus­tausch von Gü­tern. Es er­mög­licht Mi­cro­pay­ment in Echt­zeit. Rei­bungs­ver­lus­te bei Be­zahl­pro­zes­sen könn­ten mi­ni­miert und Ver­mitt­ler über­flüs­sig wer­den. Kon­su­men­ten wür­den ihre pri­va­ten Da­ten tat­säch­lich be­sit­zen und kon­trol­lie­ren kön­nen. Hier zeigt sich das dis­rup­ti­ve Po­ten­zi­al von Block­chain im Mar­ke­ting.

Fast kos­ten­lo­se Trans­ak­tio­nen
Fi­nanz­trans­ak­tio­nen ha­ben heu­te einen be­trächt­li­chen Preis. Ein­zel­händ­ler zah­len Kre­dit­kar­ten­un­ter­neh­men 3 Pro­zent Ge­büh­ren für die Ab­wick­lung, Tank­stel­len so­gar noch mehr. Für Ver­käu­fer bei Ebay und Sho­pify gibt es Lis­ting- und Ver­kaufs­ge­büh­ren, für Ver­brau­cher bei Por­ta­len wie PayPal fal­len eben­falls Ge­büh­ren an. Die­se Kos­ten las­sen die Prei­se stei­gen und wer­den nor­ma­ler­wei­se an die Ver­brau­cher wei­ter­ge­ge­ben. Seit im­mer häu­fi­ger mit EC- oder Kre­dit­kar­ten be­zahlt wird, ha­ben man­che Händ­ler eine Min­dest­sum­me zur Kar­ten­zah­lung ein­ge­führt, um zu ver­mei­den, dass ihre Pro­fi­ta­bi­li­tät we­gen der Kre­dit­kar­ten­ge­büh­ren sinkt.
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