Erst mal vergleichen

HBM Juni 2018

In Deutsch­lands Ma­na­ge­men­te­ta­gen wird viel über agi­le Füh­rung ge­spro­chen. Über di­gi­ta­le Trans­for­ma­ti­on so­wie­so. Und auch über Big Data. Eine Auf­bruch­stim­mung hat vie­le Un­ter­neh­men er­grif­fen; über­all ent­ste­hen neue di­gi­ta­le Ge­schäfts­mo­del­le und fle­xi­ble Struk­tu­ren. Ma­na­ger müs­sen sich von Hier­ar­chi­en ver­ab­schie­den und da­mit klar­kom­men, dass ihre Bran­chen sich dis­rup­tiv ver­än­dern.
Doch spie­gelt sich die­se Ent­wick­lung auch in den In­stru­men­ten wi­der, mit de­nen Füh­rungs­kräf­te den Un­ter­neh­men­sall­tag steu­ern? Die­ser Fra­ge geht die Un­ter­neh­mens­be­ra­tung Bain & Com­pa­ny nun schon seit 1993 nach. Alle zwei Jah­re ver­öf­fent­licht sie ein Ran­king je­ner Ma­na­ge­ment­tools und -trends, die in Un­ter­neh­men welt­weit am häu­figs­ten zum Ein­satz kom­men (sie­he Ta­bel­le „Die deut­schen Top Ten“ auf Sei­te 12). An der jüngs­ten Auf­la­ge der Stu­die im Jahr 2017 nah­men 1268 in­ter­na­tio­na­le Füh­rungs­kräf­te teil, dar­un­ter je­weils 104 aus Deutsch­land und der Schweiz. Von 25 po­pu­lä­ren Ma­na­ge­ment­tools – von A wie Ad­van­ced Ana­ly­tics bis Z wie Zero-ba­sed Bud­ge­ting – soll­ten sie jene nen­nen, die sie ak­tu­ell ein­set­zen. In die­sem Durch­gang ha­ben die Be­ra­ter drei Trends neu in die Stu­die auf­ge­nom­men: In­ter­net der Din­ge, agi­les Ma­na­ge­ment und Cu­sto­mer-Jour­ney-Ana­ly­se.

Kein Ruh­mes­blatt für Ma­na­ger
Das Er­geb­nis ist, ge­lin­de ge­sagt, eine Über­ra­schung. Dass in Deutsch­land aus­ge­rech­net die kon­ven­tio­nel­le Me­tho­de Bench­mar­king das Ran­king an­führt, ist in den Au­gen von Bain-Deutsch­land­Chef Wal­ter Sinn wahr­lich kein Ruh­mes­blatt für hie­si­ge Füh­rungs­kräf­te: „Das ist nicht ge­ra­de das, was ich mir für den deut­schen Markt wün­schen wür­de. Ich hät­te er­war­tet, dass Bench­mar­king in der heu­ti­gen Zeit mit all ih­rer Dy­na­mik re­la­tiv ge­se­hen an Be­deu­tung ver­lie­ren wür­de.“ Doch das Ge­gen­teil ist der Fall: Von 48 Pro­zent Nut­zung im Jahr 2015 (da­mals Platz 3) legt Bench­mar­king in der ak­tu­el­len Stu­die auf 54 Pro­zent zu und lan­det da­mit auf dem ers­ten Platz. Welt­weit nut­zen der­zeit 46 Pro­zent der Be­frag­ten das Ma­na­ge­men­t­in­stru­ment.
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