Verwirrte Kunden

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HBM Mai 2018

Kön­nen Ver­brau­cher nicht be­ur­tei­len, wa­rum sie ein Pro­dukt kau­fen?
DIA­MAN­TO­POU­LOS In un­se­rer Stu­die schi­en das der Fall zu sein. Man darf nicht ein­fach das glau­ben, was Ver­brau­cher ei­nem er­zäh­len. Als wir un­se­re Pro­ban­den frag­ten, ob das Her­kunfts­land der Mar­ke ihre Kauf­ent­schei­dung be­ein­flus­sen wür­de, sag­ten vie­le Nein. Doch das Ex­pe­ri­ment zeig­te, dass das Land bei ei­nem großen Teil die­ser Per­so­nen doch einen Ein­fluss hat­te. An­de­re sag­ten wie­der­um, die Her­kunft der Mar­ke sei für sie wich­tig, wäh­rend ihr spä­te­res Ver­hal­ten of­fen­bar­te, dass dem nicht so war.

Wa­rum hat Sie das so über­rascht?
DIA­MAN­TO­POU­LOS Es war ein neu­es For­schungs­er­geb­nis. Mit dem „Coun­try of Origin“–Phänomen, dem Ein­fluss des Her­kunfts­lands ei­ner Mar­ke, be­schäf­ti­gen sich For­scher seit Jahr­zehn­ten; heu­te umso mehr, weil die Glo­ba­li­sie­rung zu­ge­nom­men hat. Un­ter­neh­men fra­gen sich: Wel­chen Ein­fluss hat es auf Kun­den, wo wir die Ent­wick­lungs­ab­tei­lung, die Pro­duk­ti­on oder den Haupt­sitz an­sie­deln? Wel­che Rol­le spielt die Na­tio­na­li­tät des Ei­gen­tü­mers? Zu­dem ist es durch die in­ter­na­tio­na­len Ver­flech­tun­gen für Ver­brau­cher schwie­ri­ger ge­wor­den, Mar­ken ei­nem Her­kunfts­land zu­zu­ord­nen. Das ist aber wich­tig, weil Un­ter­neh­men Bran­ding, Wer­bung und Ver­mark­tung ih­rer Pro­duk­te da­nach aus­rich­ten. Das Pro­blem ist, dass Ver­brau­cher­um­fra­gen da­bei of­fen­bar nicht hel­fen. Ein sub­stan­zi­el­ler An­teil un­se­rer Stu­dien­teil­neh­mer nann­te als Ant­wort das eine, zu­tref­fend war aber das an­de­re.
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