Flexibilität ist kein Verbrechen

KOMMENTAR:

HBM November 2017

Andrew Ogris­sek ist ein ge­frag­ter Mann in der Au­to­mo­bil­in­dus­trie. Der Elek­tro­in­ge­nieur wird im­mer dann ge­ru­fen, wenn es um die Ko­or­di­na­ti­on von Soft- und Hard­wa­re­ent­wick­lung im Be­reich Em­bed­ded Sys­tems geht. Ogris­sek hat kei­ne fes­te An­stel­lung; er ist frei­be­ruf­lich tä­tig und ar­bei­tet in wech­seln­den Pro­jekte­in­sät­zen, die in der Re­gel ein bis zwei Jah­re dau­ern. Mitt­ler­wei­le hat er sich einen sehr gu­ten Ruf in der Bran­che er­ar­bei­tet und ist ent­spre­chend aus­ge­las­tet. Der­zeit ist er für sei­nen Auf­trag­ge­ber zeit­gleich bei drei Pro­jek­ten im Ein­satz. Trotz­dem kann er sich als Frei­be­ruf­ler die Zeit neh­men, in Ruhe den Ge­burts­tag sei­nes Soh­nes zu fei­ern.
Für vie­le Un­ter­neh­men sind ex­ter­ne Ex­per­ten wie An­drew Ogris­sek mitt­ler­wei­le un­ver­zicht­bar. Vor al­lem jene Bran­chen und Be­rei­che, in de­nen durch die Di­gi­ta­li­sie­rung eine enor­me Nach­fra­ge nach Top­kräf­ten ent­stan­den ist – vor al­lem in der IT –, grei­fen gern auf er­fah­re­ne, oft kurz­fris­tig ver­füg­ba­re Frei­be­ruf­ler zu­rück. Aber auch Un­ter­neh­mens­be­rei­che wie Mar­ke­ting oder Con­trol­ling schät­zen die Un­ter­stüt­zung ex­ter­ner Mit­ar­bei­ter. Das be­legt die Stu­die „Wis­sens­ar­beit im di­gi­ta­len Wan­del“, für die der Per­so­nal­dienst­leis­ter Hays un­ter an­de­rem 432 Füh­rungs­kräf­te im deutsch­spra­chi­gen Raum be­frag­te. Da­bei ga­ben 65 Pro­zent an, dass die Zu­sam­men­ar­beit von ex­ter­nen Spe­zia­lis­ten mit fest an­ge­stell­ten Mit­ar­bei­tern die Pro­duk­ti­vi­tät im Un­ter­neh­men för­de­re; nur 3 Pro­zent sa­hen einen ne­ga­ti­ven Ef­fekt.
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