Län­der­ver­gleich: Die Roboter kommen

MELDUNGEN

HBM Juni 2017

Über­all auf der Welt ver­än­dert Au­to­ma­ti­sie­rung Ar­beit, Un­ter­neh­men und Wirt­schaft. Doch nicht alle Län­der sind gleich stark be­trof­fen: Wie schnell die Ent­wick­lung vor­an­geht und wie vie­le Jobs weg­fal­len wer­den, hängt von vie­len Fak­to­ren ab. Eine Stu­die des McKin­sey Glo­bal In­sti­tu­te zeigt nun, in wel­chen Län­dern das Au­to­ma­ti­sie­rungs­po­ten­zi­al (oder – je nach Sicht­wei­se – die Ge­fahr der Au­to­ma­ti­sie­rung) am höchs­ten ist. Der­zeit könn­te etwa die Hälf­te der be­zahl­ten Jobs welt­weit durch neues­te Tech­no­lo­gi­en er­setzt wer­den. In­ge­samt be­trifft die­se Ent­wick­lung 1,2 Mil­li­ar­den Jobs (ge­nau­er ge­sagt: Voll­zei­t­ä­qui­va­len­te) und 14,6 Bil­lio­nen US-Dol­lar an Ge­halts­zah­lun­gen. Al­lein in den fünf größ­ten Volks­wirt­schaf­ten Eu­ro­pas könn­ten da­mit 60 Mil­lio­nen Ar­beitsplät­ze ver­lo­ren ge­hen.
Die Ab­wei­chun­gen zwi­schen den Län­dern sind zum Teil er­heb­lich und rei­chen von 41 Pro­zent au­to­ma­ti­sier­ba­ren Tä­tig­kei­ten in Süd­afri­ka bis hin zu 55,7 Pro­zent in Ja­pan mit sei­nem aus­ge­präg­ten Pro­duk­ti­ons­sek­tor. Deutsch­land liegt mit 47,9 Pro­zent im Mit­tel­feld, auf dem glei­chen Ni­veau wie die Phil­ip­pi­nen und Grie­chen­land. Grund­sätz­lich gilt die Faust­for­mel: Je mehr Men­schen ei­nes Lan­des in der Pro­duk­ti­on ar­bei­ten, de­sto grö­ßer ist das Au­to­ma­ti­sie­rungs­po­ten­zi­al. Je mehr Jobs da­ge­gen auf Ma­na­ge­ment, Bau­wirt­schaft und In­ge­nieur­we­sen ent­fal­len, de­sto we­ni­ger kann au­to­ma­ti­siert wer­den.
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