Di­gi­ta­li­sie­rung: Dax 30: Zu viele sind schlecht vorbereitet

HBM Mai 2017

Die di­gi­ta­le Trans­for­ma­ti­on gilt in vie­len deut­schen Kon­zer­nen der­zeit als wich­tigs­tes The­ma über­haupt. Wer et­was auf sich hält, setzt einen Chief Di­gi­tal Of­fi­cer ein. Doch wie gut sind die großen Un­ter­neh­men in Deutsch­land vor­be­rei­tet? Das hat die Un­ter­neh­mens­be­ra­tung Ili Con­sul­ting mit ei­ner Um­fra­ge un­ter In­no­va­ti­ons- und Di­gi­ta­li­sie­rungs­ex­per­ten sämt­li­cher Dax-30-Un­ter­neh­men er­forscht. Die­se soll­ten so­wohl ihre ei­ge­ne Di­gi­tal­stra­te­gie als auch die der an­de­ren 29 Kon­zer­ne be­wer­ten. Da­bei zeig­te sich: Nur 33 Pro­zent ver­fol­gen ak­tiv völ­lig neue di­gi­ta­le Lö­sun­gen. Ge­ra­de ein­mal 20 Pro­zent set­zen auf eine First-Mo­ver-Stra­te­gie. 37 Pro­zent sind Late Fol­lower, die oft nicht ein­mal eine un­ter­neh­mens­wei­te Di­gi­ta­li­sie­rungs­i­ni­tia­ti­ve ge­st­ar­tet ha­ben. Wohl­ge­merkt: Hier han­delt es sich um die größ­ten deut­schen Un­ter­neh­men. Von ih­nen ha­ben nur we­ni­ge eine so vor­bild­li­che Di­gi­tal­stra­te­gie ent­wi­ckelt wie die drei Erst­plat­zier­ten SAP, Te­le­kom und Adi­das – alle drei stark in­no­va­ti­ons­ge­trie­be­ne Kon­zer­ne. Noch einen wei­ten Weg da­ge­gen ha­ben die tra­di­tio­nell ge­präg­ten Un­ter­neh­men auf den Plät­zen 28 bis 30 vor sich. „Bei der Di­gi­ta­li­sie­rung sind Fast-Fol­lower- oder so­gar Late-Fol­lower-Stra­te­gi­en töd­lich“, heißt es in der Stu­die. „Auch schnel­le Ver­fol­ger sind oft nur noch die ers­ten Ver­lie­rer.“
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