Das eigene Wissen überschätzt

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HBM Dezember 2016

Mana­ge­ment­feh­ler kön­nen kost­spie­lig sein: Sie füh­ren zu Pro­duk­ten, die nie­mand kauft, und zu Fa­bri­ken, die nicht aus­ge­las­tet sind; letzt­lich sind sie die Ur­sa­che vie­ler Un­ter­neh­men­splei­ten. Im Nach­hin­ein sind die Ent­schei­dungs­trä­ger um Er­klä­run­gen nicht ver­le­gen: Sie füh­ren Sach­zwän­ge und un­vor­her­seh­ba­re Ent­wick­lun­gen an, vor al­lem aber ver­wei­sen sie auf man­geln­de oder falsche In­for­ma­tio­nen sei­tens ih­rer Ex­per­ten. Doch eine ak­tu­el­le Stu­die der Würz­bur­ger Ma­na­ge­ment­for­scher Phil­ipp Ecken und Ri­chard Pi­ber­nik legt nahe, dass Ma­na­ger stär­ker für Fehl­ent­schei­dun­gen ver­ant­wort­lich sind, als ih­nen lieb sein mag. Die meis­ten zie­hen dem­nach nur sol­che In­for­ma­tio­nen in Be­tracht, die ihre An­nah­men be­stä­ti­gen, und er­klä­ren un­er­wünsch­te Mei­nun­gen für ir­re­le­vant – selbst wenn sie von Fach­leu­ten stam­men.
Ecken und Pi­ber­nik be­dien­ten sich in ih­rer Un­ter­su­chung ei­ner großen Da­ten­ba­sis: 21 so­ge­nann­te Del­phi­stu­di­en des Zu­kunfts­in­sti­tuts der Eu­ro­pean Busi­ness School im hes­si­schen Oe­strich-Win­kel. Zwi­schen 2008 und 2011 be­frag­ten die Lei­ter die­ser Stu­di­en fast 1000 Ma­na­ger, Un­ter­neh­mens­be­ra­ter und Wis­sen­schaft­ler zur Zu­kunft ih­res je­wei­li­gen Fach­ge­biets. Au­to­ex­per­ten soll­ten bei­spiels­wei­se die Wahr­schein­lich­keit da­für an­ge­ben, dass Fahr­zeu­ge mit Ver­bren­nungs­mo­to­ren im Jahr 2030 im­mer noch die Mehr­heit der Neu­zu­las­sun­gen aus­ma­chen, oder dass die Ener­gie für neue An­trie­bs­tech­no­lo­gi­en dann mehr­heit­lich aus er­neu­er­ba­ren Quel­len stammt.
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