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HBM September 2016

Frau Pro­fes­so­rin Mer­luz­zi, bringt es wirk­lich Vor­tei­le, Ge­ne­ra­list zu sein?
MER­LUZ­ZI Spe­zia­lis­ten wur­den in un­se­rer Stu­die vom Markt de­fi­ni­tiv be­nach­tei­ligt. Im Ver­gleich zu Ge­ne­ra­lis­ten war es we­ni­ger wahr­schein­lich, dass sie meh­re­re Jo­b­an­ge­bo­te er­hiel­ten. Auch die Ein­mal­zah­lun­gen bei Ver­trags­un­ter­zeich­nung fie­len bei ih­nen ge­rin­ger aus. In ei­ni­gen Fäl­len ver­dien­ten die Spe­zia­lis­ten bis zu 48 000 Dol­lar we­ni­ger als ver­gleich­ba­re Ge­ne­ra­lis­ten.

Wie de­fi­nie­ren Sie Spe­zia­list und Ge­ne­ra­list?
MER­LUZ­ZI Wir ha­ben uns Tä­tig­kei­ten und Er­fah­run­gen der Stu­die­ren­den vor und wäh­rend ih­res MBA-Stu­di­ums so­wie in der Prak­ti­kums­pha­se an­ge­schaut und dar­auf ge­ach­tet, wie be­stän­dig und fo­kus­siert sie wa­ren. Ein Spe­zia­list wäre dem­nach je­mand, der zu­vor in ei­ner In­vest­ment­bank ge­ar­bei­tet hat, sich wäh­rend des MBA auf Fi­nance kon­zen­triert und ein Prak­ti­kum im In­vest­ment­ban­king ab­sol­viert. Ein Ge­ne­ra­list hin­ge­gen hät­te viel­leicht vor dem MBA in ei­ner an­de­ren Bran­che ge­ar­bei­tet – bei­spiels­wei­se in der Wer­bung –, kon­zen­triert sich im Stu­di­um auf Fi­nance, macht sein Prak­ti­kum in ei­ner Un­ter­neh­mens­be­ra­tung und geht nach dem Ab­schluss wo­mög­lich ins In­vest­ment­ban­king. So­bald wir die Stu­die­ren­den ka­te­go­ri­siert hat­ten, konn­ten wir ihre Jo­b­an­ge­bo­te und die da­zu­ge­hö­ri­gen Ge­häl­ter ver­glei­chen. Wie wir er­war­tet hat­ten, schnit­ten die Spe­zia­lis­ten we­ni­ger gut ab.

Wa­rum hat­ten Sie ver­mu­tet, dass Spe­zia­lis­ten im Nach­teil sind?
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