Besser nicht drüber schlafen

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HBM August 2016

Ist die Volks­weis­heit, dass man vor ei­ner Ent­schei­dung eine Nacht dar­über schla­fen soll­te, nur ein My­thos? Stimmt viel­leicht so­gar das Ge­gen­teil?
SPENCER Es war of­fen­sicht­lich: Die­je­ni­gen, die die Ent­schei­dung am sel­ben Tag ge­trof­fen hat­ten, fühl­ten sich bes­ser mit ih­rer Wahl als die Stu­dien­teil­neh­mer, die eine Nacht dar­über ge­schla­fen hat­ten. Al­ler­dings konn­te sich die zwei­te Grup­pe an mehr Ei­gen­schaf­ten der Ta­schen er­in­nern. Das hat uns über­rascht. Die Tat­sa­che, dass sie mehr über die Pro­duk­te wuss­ten, wür­de na­he­le­gen, dass sie mit ih­ren Ent­schei­dun­gen zu­frie­de­ner sein wür­den. Aber das wa­ren sie nicht.

Glück­wun­sch! Sie ha­ben mit Ih­rer For­schung eine ur­al­te Weis­heit über das Tref­fen wich­ti­ger Ent­schei­dun­gen ent­zau­bert.
SPENCER So wür­de ich das nicht sa­gen. Mei­ne Aus­sa­ge ist nicht, dass Schlaf für Ent­schei­dun­gen un­be­dingt schlecht ist. Wir wis­sen, dass das Ge­hirn im Schlaf ei­ni­ge Pro­zes­se durch­läuft, die uns zu ei­nem men­ta­len Neu­an­fang ver­hel­fen. Auf neu­ro­lo­gi­scher Ebe­ne ver­la­gern sich In­for­ma­tio­nen aus dem Kurz­zeit- ins Lang­zeit­ge­dächt­nis. Der sprich­wört­li­che Glau­be, dass Schla­fen einen fri­schen Start in den Tag er­mög­licht, stimmt also. Es be­ein­flusst nicht nur, wie wir neue In­for­ma­tio­nen auf­neh­men, son­dern scheint auch ei­ni­ge über­ra­schen­de Aus­wir­kun­gen auf ver­gan­ge­ne In­for­ma­tio­nen zu ha­ben.
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