Kreative Wahrnehmung

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HBM Juni 2016

Frau Proud­foot, wie kommt die­ses Vor­ur­teil zu­stan­de? Und wer hat Frau­en da­für ei­ner Ge­hirn­wä­sche un­ter­zo­gen?
PROUD­FOOT Un­se­re For­schungs­er­geb­nis­se zei­gen ein­deu­tig, dass Men­schen Krea­ti­vi­tät mit so­ge­nann­ten agen­ti­schen mas­ku­li­nen Ei­gen­schaf­ten as­so­zi­ie­ren – bei­spiels­wei­se Di­rekt­heit, Ri­si­ko­be­reit­schaft und Un­ab­hän­gig­keit. Aus die­sem Grund glau­ben sie, dass Män­ner im All­ge­mei­nen krea­ti­ver sind als Frau­en. Das zeigt sich nicht nur dar­an, wie sie ge­leis­te­te Ar­beit wahr­neh­men, in un­se­rem Fall einen Ar­chi­tek­ten­ent­wurf. Wir ha­ben auch her­aus­ge­fun­den, dass die Vor­ge­setz­ten von 134 Füh­rungs­kräf­ten Frau­en als we­sent­lich un­krea­ti­ver in ih­rem Den­ken an­sa­hen als Män­ner. Das hat Fol­gen: In ei­ner an­de­ren von uns durch­ge­führ­ten Stu­die wur­den männ­li­che Füh­rungs­kräf­te, de­nen mehr Krea­ti­vi­tät at­tes­tiert wur­de als weib­li­chen, eher für Be­loh­nun­gen in Be­tracht ge­zo­gen.

Na toll. Und schon wie­der be­kom­men Män­ner An­er­ken­nung, die sie nicht not­wen­di­ger­wei­se ver­die­nen.
PROUD­FOOT Das ist ei­gent­lich nicht die Aus­sa­ge un­se­rer For­schung. Das Mus­ter, das wir in den Re­sul­ta­ten er­ken­nen, stimmt eher mit der Ten­denz von Vor­ge­setz­ten über­ein, die Krea­ti­vi­tät von Frau­en zu un­ter­schät­zen, nicht die von Män­nern zu über­schät­zen. Das ist der Grund, wes­halb sich die ge­schlechts­s­pe­zi­fi­schen Be­wer­tun­gen un­ter­schei­den.

Wa­rum ist es wich­tig, sich mit den Vor­ur­tei­len über Män­ner und Frau­en beim The­ma Krea­ti­vi­tät zu be­fas­sen?
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