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AUF EINEN BLICK

HBM Februar 2016

Die Ver­gü­tungs­be­ra­tung Pays­ca­le ver­fügt über die nach ei­ge­nen An­ga­ben größ­te Da­ten­bank von Ge­haltspro­fi­len: Sie ent­hält In­for­ma­tio­nen über 54 Mil­lio­nen Be­schäf­ti­gungs­ver­hält­nis­se. Auch En­te­lo, ein Her­stel­ler von Re­crui­ting­soft­wa­re, kann auf Mil­lio­nen Da­ten­sät­ze zu­rück­grei­fen. Ana­ly­sen die­ser In­for­ma­ti­ons­mas­sen brin­gen hand­fes­te Er­kennt­nis­se für das Per­so­nal­ma­na­ge­ment – ein Be­reich, der sich oft noch auf In­tui­ti­on stützt. Stu­di­en von Pays­ca­le wei­sen dar­auf hin, dass Sie Ih­ren Mit­ar­bei­tern das Ge­halts­ni­veau in Ih­rer Bran­che of­fen­siv kom­mu­ni­zie­ren soll­ten, um ver­brei­te­te Irr­tü­mer zu wi­der­le­gen. Aus­wer­tun­gen von En­te­lo zei­gen, wann Sie mit Ih­ren wich­tigs­ten Leu­ten das Ge­spräch su­chen soll­ten, um sich ih­rer Loya­li­tät zu ver­si­chern.
FAK­TOR GELD PAYS­CA­LE HAT 71 000 AR­BEIT­NEH­MER IN DEN USA GE­FRAGT, OB SIE SICH FAIR BE­ZAHLT FÜH­LEN, UND DIE ANT­WOR­TEN MIT DEN MARKTÜB­LI­CHEN GE­HÄL­TERN VER­G­LI­CHEN. DIE GRA­FIK ZEIGT: EIN GROSS­TEIL DE­RER, DIE MIN­DES­TENS DAS MARKT­DURCH­SCHNITTS­GE­HALT VER­DIE­NEN, HÄLT SICH FÄLSCH­LI­CHER­WEI­SE FÜR UN­TER­BE­ZAHLT. DAS PRO­BLEM FÜR AR­BEIT­GE­BER: 60 PRO­ZENT AUS DIE­SER GRUP­PE WOL­LEN SICH EINEN NEU­EN JOB SU­CHEN. BEI DE­NEN, DIE SICH ÜBER­BE­ZAHLT FÜH­LEN, SIND ES NUR 39 PRO­ZENT (SIE SIND AUS AN­DE­REN GRÜN­DEN UN­ZU­FRIE­DEN). WER ALSO WETT­BE­WER­BS­FÄ­HI­GE GE­HÄL­TER ZAHLT, SOLL­TE SEI­NE AN­GE­STELL­TEN DAR­ÜBER IN­FOR­MIE­REN. WER SCHLECHT BE­ZAHLT, SOLL­TE DIE GRÜN­DE ER­KLÄ­REN – DAS KANN DER STU­DIE ZU­FOL­GE AB­WAN­DE­RUNGS­WIL­LI­GE BEI DER STAN­GE HAL­TEN. BE­SON­DERS WICH­TIG SIND TRANS­PA­REN­TE GE­HÄL­TER BEI WEIB­LI­CHEN AN­GE­STELL­TEN. FRAU­EN, DIE ÜBER­DURCH­SCHNITT­LICH VER­DIE­NEN, NEH­MEN MIT EI­NER UM 18 PRO­ZENT HÖ­HE­REN WAHR­SCHEIN­LICH­KEIT ALS MÄN­NER DER GLEI­CHEN GRUP­PE AN, DASS SIE UN­TER­BE­ZAHLT SIND. UR­SA­CHE KÖNN­TEN FEHL­AN­NAH­MEN ZUR „GEN­DER PAY GAP“ SEIN. PAYS­CA­LE ZU­FOL­GE LIE­GEN DIE ME­DI­AN­GE­HÄL­TER VON FRAU­EN ZWAR UM 25,6 PRO­ZENT UN­TER DE­NEN VON MÄN­NERN. DOCH DAS LIEGT VOR AL­LEM DAR­AN, DASS FRAU­EN EHER SO­ZIA­LE, SCHLECH­TER BE­ZAHL­TE BE­RU­FE AUS­ÜBEN; MÄN­NER WÄH­LEN EHER TECH­NI­SCHE, BES­SER BE­ZAHL­TE JOBS. WENN ALLE FAK­TO­REN BIS AUF DAS GE­SCHLECHT GLEICH SIND – WIE PO­SI­TI­ON, ORT ODER AN­ZAHL DER AR­BEITS­STUN­DEN –, DANN BE­TRÄGT DER UN­TER­SCHIED NUR 2,7 PRO­ZENT.
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