Werkzeuge für den Fortschritt

EXPERTENUMFRAGE:

HBM September 2015

In den Hacke­schen Hö­fen in Ber­lin wer­kelt die Deut­sche Bank an ih­rer Zu­kunft. Das Kre­di­t­in­sti­tut baut hier zu­sam­men mit dem US-Soft­wa­re­kon­zern Mi­cro­soft ei­nes von welt­weit drei so­ge­nann­ten In­no­va­ti­on Labs auf. In ei­gens ein­ge­rich­te­ten Räu­men in Lon­don, im Si­li­con Val­ley und eben in Ber­lin will das Geld­haus ge­mein­sam mit Start-ups und aka­de­mi­schen Ein­rich­tun­gen jähr­lich mehr als 500 tech­ni­sche Lö­sun­gen ent­wi­ckeln und be­wer­ten. „Tech­no­lo­gie ver­än­dert das Bank­ge­schäft grund­le­gend“, sagt Hen­ry Rit­chot­te, Chief Ope­ra­ting Of­fi­cer und Chief Di­gi­tal Of­fi­cer des In­sti­tuts. „Die In­no­va­ti­on Labs bil­den eine Brücke zwi­schen Start-ups und den ver­schie­de­nen Ge­schäfts­be­rei­chen der Bank.“ Die drei For­schungs­zen­tren sol­len zum Be­ginn des vier­ten Quar­tals 2015 ihre Ar­beit auf­neh­men.
Deutsch­lands Kon­zer­ne ver­pas­sen sich eine neue In­no­va­ti­ons­kul­tur: Seit die Te­le­kom 2004 ihre T-Labs ein­weih­te, er­freut sich das Mo­dell der so­ge­nann­ten Dis­rup­ti­ve In­no­va­ti­on Labs in der Wirt­schaft wach­sen­der Be­liebt­heit. Ge­ra­de die ge­beu­tel­te Fi­nanz­bran­che setzt der­zeit große Hoff­nun­gen auf sol­che klei­nen, meist un­ab­hän­gi­gen For­schungs­ein­hei­ten, um neue Ge­schäfts­mo­del­le nach Start-up-Ma­nier zu ent­wi­ckeln. Die Com­merz­bank nennt ihre ent­spre­chen­de Ein­rich­tung „Fu­ture Lab“, bei der schwei­ze­ri­schen UBS ist es – et­was sch­lich­ter – ein „In­no­va­ti­on Cen­ter“.
We­ni­ger Bü­ro­kra­tie, mehr Fle­xi­bi­li­tät und ra­di­ka­le­res Den­ken – das er­war­ten die Kon­zer­ne von sol­chen For­schungs­ein­hei­ten. Und dies nicht nur in Deutsch­land: Bain & Com­pa­ny zählt dis­rup­ti­ve In­no­va­ti­ons­la­bors erst­mals zu den 25 wich­tigs­ten Ma­na­ge­ment­werk­zeu­gen der Welt. Seit 1993 un­ter­sucht die Un­ter­neh­mens­be­ra­tung in re­gel­mä­ßi­gen Ab­stän­den, wel­che Tools Ma­na­ger im All­tag am häu­figs­ten ein­set­zen. Rund 13 000 Füh­rungs­kräf­te aus mehr als 70 Län­dern ha­ben seit­dem teil­ge­nom­men; bei der ak­tu­el­len Stu­die wa­ren es über 1000.
Für den Har­vard Busi­ness Ma­na­ger hat Bain in die­sem Jahr auch eine ei­ge­ne Ana­ly­se der deut­schen Er­geb­nis­se an­ge­fer­tigt. Ganz oben auf der Lis­te ste­hen hier­zu­lan­de klas­si­sche In­stru­men­te wie Kun­den­ma­na­ge­ment, Out­sour­cing und Bench­mar­king (sie­he Ta­bel­le „Die Top Ten" und Gra­fik „Die wich­tigs­ten Ma­na­ge­ment­tools“) – Tools zur Un­ter­neh­mens­füh­rung also, die auch welt­weit an der Spit­ze der Ranglis­te la­gen.
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