US-Ökos lieben Junkfood

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HBM Juni 2015

Be­loh­nen sich Men­schen wirk­lich mit Sü­ßig­kei­ten da­für, dass sie ei­ge­ne Ein­kaufsta­schen ver­wen­den?
KAR­MAR­KAR Die Er­geb­nis­se sind ein­deu­tig: Die Kun­den, die ihre ei­ge­nen Ta­schen mit­brach­ten, er­setz­ten öf­ter die nor­ma­len Ver­sio­nen ver­schie­de­ner Le­bens­mit­tel wie bei­spiels­wei­se Milch durch Bio­va­ri­an­ten. Die eine öko­lo­gi­sche Hand­lung führ­te also zu ei­ner zwei­ten. Doch die­sel­ben Kun­den grif­fen auch eher zu Eis­creme, Chips, Scho­ko­rie­geln und Kek­sen. Da­bei er­setz­ten sie nicht etwa an­de­re Wa­ren durch Junk­food, wie sie es bei den Bio­pro­duk­ten ge­tan hat­ten. Sie leg­ten sie ein­fach zu­sätz­lich in ihre Ein­kaufs­wa­gen hin­ein.

In ei­nem Le­bens­mit­tel­ge­schäft kön­nen sehr vie­le Fak­to­ren die Kun­den be­ein­flus­sen. Wie ha­ben Sie die­se Ver­hal­tens­wei­sen iso­liert?
KAR­MAR­KAR Mein Kol­le­ge Bry­an Bol­lin­ger hat eine große, quan­ti­ta­ti­ve Ana­ly­se durch­ge­führt. Die Da­ten, die uns zur Ver­fü­gung stan­den, ba­sier­ten auf Treu­e­kar­ten. Wir ha­ben also nicht nur ein­fach in­di­vi­du­el­le Trans­ak­tio­nen mit­ein­an­der ver­g­li­chen, son­dern wir konn­ten die Ein­käu­fe der­sel­ben Leu­te un­ter­su­chen, wenn sie ei­ge­ne Ein­kaufsta­schen mit­brach­ten, aber auch wenn sie dies nicht ta­ten. Zu­dem lie­ßen wir die Be­su­che, die nicht wie der re­gel­mä­ßi­ge wö­chent­li­che Le­bens­mit­te­lein­kauf im Su­per­markt aus­sa­hen, au­ßer Acht. So schlos­sen wir Trans­ak­tio­nen aus, die wir als Aus­rei­ßer iden­ti­fi­zier­ten - etwa sol­che, bei de­nen es sich um einen Ein­käu­fer für ein klei­nes Un­ter­neh­men han­del­te oder je­mand nur zwei Pro­duk­te er­warb.
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