Heterogen ist besser

DIVERSITY:

HBM Mai 2015

Wir wis­sen, dass ein hö­he­rer Frau­en­an­teil die Leis­tung von Teams stei­gern kann. Da­für gibt es zahl­rei­che Bei­spie­le. So er­gab eine ver­trau­li­che in­ter­ne Stu­die der Wirt­schafts­prü­fungs­ge­sell­schaft und Un­ter­neh­mens­be­ra­tung EY (Ernst & Young Glo­bal Li­mi­ted) bei 20 000 Teams von Kun­den­un­ter­neh­men, dass ge­misch­te Teams eine hö­he­re Ren­ta­bi­li­tät und Kun­den­zu­frie­den­heit auf­wei­sen als ein­sei­tig be­setz­te Teams. Dar­auf hat Beth Broo­ke-Mar­ci­ni­ak, Glo­bal Vice Chair bei EY, hin­ge­wie­sen. Auch die US-Pro­fes­so­ren Ani­ta Woo­ley und Tho­mas W. Ma­lo­ne ha­ben in Ex­pe­ri­men­ten her­aus­ge­fun­den, dass sich die kol­lek­ti­ve In­tel­li­genz ei­nes Teams er­höht, wenn der An­teil der Frau­en im Team steigt.
Wenn es je­doch um ei­nes der wich­tigs­ten „Teams“ im Un­ter­neh­men geht - um den Board - scheint in den Ver­ei­nig­ten Staa­ten eine Ober­gren­ze von etwa 16 Pro­zent Frau­en er­reicht zu sein. Und we­der Re­gie­rung noch Un­ter­neh­men ge­ben sich son­der­lich Mühe, die­se Zahl zu er­hö­hen.
Egal ob man die Quo­ten­lö­sung als hilf­reich für eine Er­hö­hung des Frau­en­an­teils be­trach­tet oder nicht (Män­ner sind da eher skep­tisch): Ein neu­er Blick auf Nor­we­gen mit sei­ner ver­pflich­ten­den Frau­en­quo­te von 40 Pro­zent für Boards hilft zu ver­ste­hen, wa­rum es so wich­tig ist, min­des­tens drei Frau­en im Board zu ha­ben. Zwar steckt die For­schung über den Ein­fluss des Frau­en­an­teils auf die fi­nan­zi­el­le Ent­wick­lung von Un­ter­neh­men noch in den Kin­der­schu­hen. (Der US-Think­tank Ca­ta­lyst hat al­ler­dings einen star­ken Zu­sam­men­hang zwi­schen der Zahl der Frau­en im Board und im Vor­stand ei­ner­seits und der Ge­samt­ka­pi­tal­ren­ta­bi­li­tät und Ei­gen­ka­pi­tal­ren­ta­bi­li­tät an­de­rer­seits fest­ge­stellt.) Doch in der Zwi­schen­zeit er­fah­ren wir Neu­es dar­über, wie Frau­en die in­ter­nen Ab­läu­fe von Boards ver­än­dern.
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