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HBM Mai 2015

Erin­nern Sie sich noch an Un­ter­neh­men wie Feld­müh­le No­bel, die Frank­fur­ter Me­tall­ge­sell­schaft, Veba oder Viag? Einst ge­hör­ten die­se Un­ter­neh­men zum Stolz der deut­schen Wirt­schaft, wa­ren bei Grün­dung des Dax 1988 un­ter den größ­ten deut­schen Kon­zer­nen. Heu­te sind ihre Na­men fast ver­ges­sen. Ge­ra­de ein­mal zwölf Un­ter­neh­men konn­ten sich seit 1988 un­un­ter­bro­chen - und ei­gen­stän­dig - im Dax 30 hal­ten. Eine er­schre­ckend ge­rin­ge Zahl. Ein Grund da­für ist die oft dra­ma­tisch ab­neh­men­de Wett­be­wer­bs­fä­hig­keit als Fol­ge feh­len­der In­no­va­ti­ons­kraft. Vie­le Un­ter­neh­men schaf­fen es nicht, sich an ra­sant wech­seln­de Tech­no­lo­gi­en, Wett­be­wer­ber und Märk­te an­zu­pas­sen. Sie rut­schen ab, ver­lie­ren Markt­an­tei­le und müs­sen schließ­lich ums Über­le­ben kämp­fen. In­no­va­ti­on ist schöp­fe­ri­sche Zer­stö­rung. Dax-30-Un­ter­neh­men be­wun­dern das Schöp­fe­ri­sche, fürch­ten je­doch die Zer­stö­rung.
Dass die In­no­va­ti­ons­kraft vie­ler ak­tu­el­ler Dax-30-Kon­zer­ne be­sorg­nis­er­re­gend nied­rig ist, ha­ben wir 2014 in ei­ner Bench­mar­king-Stu­die in Zu­sam­men­ar­beit mit IBM Re­se­arch fest­ge­stellt. Da­für be­frag­ten wir füh­ren­de In­no­va­ti­ons­ex­per­ten von 26 der Dax-30-Un­ter­neh­men (vier Kon­zer­ne nah­men nicht an un­se­rer Stu­die teil). Sie soll­ten an­ge­ben, wie sie die In­no­va­ti­ons­ori­en­tie­rung ih­res ei­ge­nen Kon­zerns und die der an­de­ren Dax-30-Fir­men ein­schätz­ten. Die Er­geb­nis­se des On­li­ne­fra­ge­bo­gens er­gänz­ten wir durch per­sön­li­che In­ter­views.
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