Expedition ins Unbekannte

INNOVATION | ORGANISATION:

HBM März 2015

Wenn man be­kann­te In­no­va­to­ren fragt, was sie von tra­di­tio­nel­len Ma­na­ge­ment­prak­ti­ken hal­ten, wie sie in ty­pi­schen MBA-Pro­gram­men ge­lehrt wer­den, be­kommt man sehr deut­li­che Ant­wor­ten. Zum Bei­spiel von Elon Musk, dem Mit­grün­der von Paypal, Tes­la und SpaceX: „In mei­nen Un­ter­neh­men“, sagt er, „stel­len wir Leu­te eher trotz als we­gen ei­nes MBAs ein.“ Oder der In­tuit-Mit­grün­der Scott Cook: „Wenn MBAs zu uns kom­men, müs­sen wir sie grund­le­gend um­schu­len - nichts von dem, was sie ge­lernt ha­ben, hilft ih­nen da­bei, er­folg­reich In­no­va­tio­nen zu ent­wi­ckeln.“
Wirk­lich nichts? Wie kann das sein?
Mit die­ser Fra­ge be­schäf­ti­gen wir uns seit mitt­ler­wei­le fünf Jah­ren. Im Rah­men un­se­rer Ar­beit such­ten wir Un­ter­neh­men, die si­gni­fi­kant hö­he­re Ak­ti­en­kur­se er­rei­chen, in­dem sie in­no­va­ti­ve Pro­duk­te her­aus­brin­gen und neue Märk­te er­schlie­ßen. Die­se Un­ter­neh­men wa­ren, wie wir fest­ge­stellt ha­ben, nicht des­halb im­mer wie­der er­folg­reich, weil sie auf das rich­ti­ge Pferd ge­setzt hät­ten. Statt­des­sen ha­ben sie den Pro­zess, neue An­ge­bo­te an den Markt zu brin­gen, zu­ver­läs­si­ger und we­ni­ger ris­kant ge­macht.
Dazu nutz­ten sie eine Fül­le von Kon­zep­ten, die in den ver­gan­ge­nen 50 Jah­ren ent­wi­ckelt wur­den. Zu die­sen zäh­len: Ted Le­vitts Er­kennt­nis­se über den wah­ren Wir­kungs­be­reich von Un­ter­neh­men und den Sinn ih­rer An­ge­bo­te aus Sicht der Kun­den; Clay­ton Chris­ten­sens Er­kennt­nis­se dar­über, wie Un­ter­neh­men die­je­ni­gen Auf­ga­ben von Kun­den iden­ti­fi­zie­ren, für de­ren Er­le­di­gung sie be­stimm­te Pro­duk­te und Dienst­leis­tun­gen kau­fen; Un­ter­su­chun­gen von Jeff Dyer, Hal Greger­sen und Clay­ton Chris­ten­sen über die Kom­pe­ten­zen, mit de­nen In­no­va­to­ren neue Ide­en ent­de­cken; der Ideo-An­satz, Em­pa­thie mit den Kun­den zu ent­wi­ckeln und neue Ide­en aus von­ein­an­der ge­trenn­ten Be­rei­chen zu syn­the­ti­sie­ren, be­kannt als De­sign Thin­king; die Me­tho­de Lean Start-up von Ste­ve Blank und Eric Ries, bei der mög­li­che An­ge­bo­te in ei­ner Rei­he von schnel­len, fo­kus­sier­ten Ex­pe­ri­men­ten ge­tes­tet wer­den; und der An­satz Tes­ten und Ler­nen von Ian Mac­Mil­lan und Rita Mc­Grath, mit dem sich die Wirt­schaft­lich­keit von viel­ver­spre­chen­den An­ge­bo­ten und Ge­schäfts­mo­del­len am Markt über­prü­fen lässt.
Wir ha­ben all die­se Strän­ge zu­sam­men­ge­führt und so einen Pro­zess von An­fang bis Ende ent­wi­ckelt, der da­bei hilft, In­no­va­tio­nen mit grö­ße­rer Si­cher­heit zu kon­zi­pie­ren, zu ent­wi­ckeln, zu tes­ten und im letz­ten Schritt auch auf den Markt zu brin­gen (sie­he Kas­ten „Das A und O der In­no­va­ti­on“).
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