Ein Herz für Bankdrücker

INTERVIEW:

HBM Januar 2015

Wenn es um Neu­ein­stel­lun­gen geht, buh­len vie­le Ar­beit­ge­ber um die at­trak­tivs­ten Be­wer­ber mit ih­ren Hoch­glanz­le­bens­läu­fen. Das sei nicht im­mer sinn­voll, sa­gen Sie. Was soll­te dar­an falsch sein?
BETZ Es ist ein Irr­tum zu glau­ben, dass High Po­ten­ti­als mit ih­ren po­lier­ten Le­bens­läu­fen zwangs­läu­fig die bes­ten Ar­beits­kräf­te sind. Vie­le von ih­nen sind vor al­lem dar­auf fi­xiert, Kar­rie­re zu ma­chen. Für sie ist die ers­te Ar­beits­stel­le nur ein Sprung­brett. Das steht je­doch im kras­sen Ge­gen­satz zu dem, was sich Un­ter­neh­men von ih­ren neu­en Mit­ar­bei­tern wün­schen: Sie sol­len team­fä­hig sein, in­t­rin­sisch mo­ti­viert und loy­al. Un­se­rer Er­fah­rung nach sind es aber we­ni­ger die High Po­ten­ti­als, die sol­che Ei­gen­schaf­ten mit­brin­gen, als viel­mehr ver­meint­lich unat­trak­ti­ve Kan­di­da­ten, die viel­leicht mal einen Knick im Le­bens­lauf hat­ten. Von de­nen ist si­cher kei­ner auf dem Ego­trip.

Worin liegt der Vor­teil, Be­wer­ber zu en­ga­gie­ren, die sonst kei­ner will?
WER­NER In der Re­gel ha­ben sie im Le­ben schon ei­ni­ge Kri­sen durch­ge­stan­den. Dar­aus ent­wi­ckeln vie­le einen un­glaub­li­chen Wil­len, es sich selbst und an­de­ren zu be­wei­sen. Oft ha­ben sie ein enor­mes Durch­hal­te­ver­mö­gen und ar­bei­ten hart an sich selbst. Und weil sie wis­sen, dass je­der sei­ne Schwä­chen hat, sind sie be­reit, auch für die an­de­ren im Team ein­zu­ste­hen. Dazu kommt oft eine große Dank­bar­keit und Loya­li­tät dem Un­ter­neh­men ge­gen­über.
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