So managen Sie Ihr knappstes Gut

ZEITMANAGEMENT:

HBM Oktober 2014

Für Ka­pi­ta­lin­ves­ti­tio­nen ha­ben die meis­ten Un­ter­neh­men stren­ge Re­geln. Sie ver­lan­gen hieb- und stich­fes­te Busi­ness­plä­ne und ge­ben Min­de­stren­di­ten vor. Jede Hier­ar­chie­ebe­ne muss sich an Bud­get­gren­zen hal­ten.
Für Zei­tin­ves­ti­tio­nen hin­ge­gen gibt es prak­tisch kei­ne Vor­ga­ben. Ob­wohl Te­le­fona­te, E-Mails, So­fort­nach­rich­ten, Be­spre­chun­gen und Te­le­fon­kon­fe­ren­zen im Ma­na­ger­all­tag meh­re­re Stun­den täg­lich in An­spruch neh­men, ist die Kom­mu­ni­ka­ti­on kaum ge­re­gelt. Die meis­ten Un­ter­neh­men wis­sen noch nicht ein­mal, wie die Füh­rungs­kräf­te und Mit­ar­bei­ter ihre Zeit ei­gent­lich ver­brin­gen. Da über­rascht es nicht, dass vie­le Or­ga­ni­sa­tio­nen ihre Zeit ver­schwen­den - mit lan­gen E-Mail-Ket­ten, über­flüs­si­gen Te­le­fon­kon­fe­ren­zen und un­zäh­li­gen, un­pro­duk­ti­ven Mee­tings. Das ist teu­er. Je öf­ter und län­ger die Mit­ar­bei­ter in in­ter­nen Be­spre­chun­gen sit­zen, de­sto we­ni­ger Zeit ver­brin­gen sie mit den Kun­den. Un­ter­neh­men ent­wi­ckeln sich zu auf­ge­bläh­ten, bü­ro­kra­ti­schen und trä­gen Ap­pa­ra­ten, und der fi­nan­zi­el­le Er­folg lei­det. Die Ar­beit­neh­mer ha­ben im­mer we­ni­ger Zeit für Fa­mi­lie und Freun­de und kön­nen im Ge­gen­zug noch nicht ein­mal viel vor­wei­sen.
Ratschlä­ge zum Zeit­ma­na­ge­ment rich­ten sich in den meis­ten Fäl­len an Ein­zel­per­so­nen. Coachs emp­feh­len uns, die Kon­trol­le über un­se­re E-Mails zu­rück­zu­er­lan­gen, die Zahl un­se­rer Be­spre­chun­gen zu­rück­zu­schrau­ben und so wei­ter. Das sind gut ge­mein­te Tipps, aber die Um­set­zung schei­tert in der Pra­xis häu­fig an den Er­for­der­nis­sen und Prak­ti­ken des Un­ter­neh­mens. Die Flut an E-Mails und So­fort­nach­rich­ten reißt nicht ab, und die Ein­la­dun­gen zu Mee­tings wer­den auch nicht we­ni­ger. Wer zu vie­le da­von igno­riert, läuft Ge­fahr, bei den Mit­ar­bei­tern oder beim Chef an­zue­cken. Wenn ein ste­ti­ger In­ter­ak­ti­ons­fluss nun ein­mal zur Ar­beits­wei­se Ih­res Un­ter­neh­mens ge­hört, ha­ben Sie kei­ne Wahl: Sie müs­sen mit­zie­hen und zu­se­hen, wie Sie klar­kom­men.
Es gibt aber durch­aus fort­schritt­li­che Or­ga­ni­sa­tio­nen, die einen völ­lig an­de­ren An­satz ver­fol­gen. Sie ver­lan­gen von ih­ren Füh­rungs­kräf­ten, Zeit als knap­pes Gut zu be­han­deln und wohl­über­legt zu in­ves­tie­ren. Sie pla­nen den Ein­satz ih­rer Zeit ge­nau­so dis­zi­pli­niert wie den Ein­satz ih­res Ka­pi­tals. Da­durch ha­ben die­se Un­ter­neh­men nicht nur die Ge­mein­kos­ten ge­senkt, son­dern ih­ren Mit­ar­bei­tern und Ma­na­gern auch un­zäh­li­ge Stun­den ge­schenkt, die sie zu­vor mit un­pro­duk­ti­ven Tä­tig­kei­ten ver­schwen­det hat­ten. Das sorgt für mehr In­no­va­tio­nen und mehr pro­fi­ta­bles Wachs­tum.
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