Die Entwicklung der Ma­na­ger­ge­häl­ter

VERGÜTUNG

HBM September 2014

Die CEOs von US-Un­ter­neh­men wer­den au­ßer­or­dent­lich gut be­zahlt. Eine Ana­ly­se des ame­ri­ka­ni­schen Ge­werk­schafts­ver­bands AFL-CIO zeigt, dass die Chefs von Un­ter­neh­men im Stan­dard-&-Poor's-Ak­tien­in­dex der 500 größ­ten bör­sen­no­tier­ten US-Kon­zer­ne (S&P 500) 331-mal so viel ver­die­nen wie Pro­duk­ti­ons­mit­ar­bei­ter oder An­ge­stell­te ohne Füh­rungs­ver­ant­wor­tung. Un­ab­hän­gig davon, ob das fair ist (man­che glau­ben, CEOs wer­den nicht gut ge­nug be­zahlt): Es lohnt sich zu ver­ste­hen, wie die­se Ent­wick­lung zu­stan­de kommt.
Wie die blaue Kur­ve zeigt, stie­gen CEO-Ge­häl­ter ab den 90er Jah­ren. Das ist teil­wei­se Share­hol­der-Ak­ti­vis­ten und Wis­sen­schaft­lern zu ver­dan­ken, die eine en­ge­re Ver­zah­nung von Ent­loh­nung und Ge­win­nen for­der­ten. Zu­dem ver­än­der­te die ame­ri­ka­ni­sche Bör­se­n­auf­sicht SEC die Re­geln zur Hal­te­dau­er von Ak­ti­en, so­dass der Kauf ei­ner Op­ti­on und nicht de­ren Aus­übung re­le­vant ist. So wur­den Ak­ti­en­op­tio­nen für CEOs im­mer at­trak­ti­ver.
Ke­vin J. Mur­phy, Pro­fes­sor an der USC Mars­hall School of Busi­ness und Ex­per­te für Vor­stands­ver­gü­tung, hat die Ent­loh­nung der CEOs im S&P 500 seit 1992 un­ter­sucht. Sein Fa­zit: Die Dis­kus­si­on über die Ma­na­ger­ver­gü­tung der ver­gan­ge­nen Jahr­zehn­te lässt sich auf zwei Punk­te re­du­zie­ren: Ak­ti­en­op­tio­nen und Ak­ti­en, an die Be­din­gun­gen ge­knüpft sind.
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