Das neue Zauberwort im Einkauf

BESCHAFFUNG:

HBM August 2014

Viele Un­ter­neh­men nei­gen dazu, das The­ma Nach­hal­tig­keit im Ein­kauf zu un­ter­schät­zen. Oft mit fa­ta­len Fol­gen, wie 2013 beim Ein­sturz ei­ner Tex­til­fa­brik in Ban­gla­de­sch mit mehr als 1100 To­ten klar wur­de. Auch Kon­zer­ne wie Ap­p­le und Mat­tel be­ka­men das schmerz­haft zu spü­ren - der Elek­tro­nik­kon­zern durch die Un­ru­hen und Selbst­mor­de bei sei­nem Zu­lie­fe­rer Fox­conn, der Spiel­zeugher­stel­ler durch gif­ti­ge Far­be in aus Chi­na im­por­tier­ten Pro­duk­ten. Die ka­ta­stro­pha­len Feh­ler der Lie­fe­ran­ten fie­len auf die Auf­trag­ge­ber zu­rück, kratz­ten an de­ren gu­tem Ruf und brach­ten ih­nen fi­nan­zi­el­le Ver­lus­te.
Da­bei gibt es kei­nen an­de­ren Aspekt, in dem sich gut und schlecht ge­führ­te Ein­kaufs­or­ga­ni­sa­tio­nen so sehr von­ein­an­der un­ter­schei­den wie bei der Nach­hal­tig­keit: Wäh­rend die bes­ten Un­ter­neh­men im Ein­kauf großen Wert auf öko­lo­gi­sche, so­zia­le und roh­stoff­scho­nen­de Pro­duk­ti­on le­gen, mes­sen Un­ter­neh­men mit un­ter­durch­schnitt­li­cher Ein­kaufsper­for­man­ce die­sen The­men weit ge­rin­ge­re Be­deu­tung bei.
Das hat die Neu­auf­la­ge un­se­rer glo­ba­len Ein­kaufs­stu­die er­ge­ben, für die wir zum drit­ten Mal nach 2009 und 2011 Ein­kaufs­lei­ter, CEOs und an­de­re Top­füh­rungs­kräf­te aus 555 Un­ter­neh­men in 66 Län­dern be­frag­ten. Ne­ben Kon­zer­nen wie Sie­mens, Coca-Cola, Uni­le­ver, IBM und Shell wa­ren auch zahl­rei­che klei­ne und mit­tel­stän­di­sche Un­ter­neh­men ver­tre­ten. Die Da­ten er­ho­ben wir in der Zeit von Juli bis De­zem­ber 2013. An der Stu­die be­tei­ligt war die Kel­logg School of Ma­na­ge­ment in Chi­ca­go, un­ter­stützt wur­den wir von der Ame­ri­can Purcha­sing So­cie­ty und der In­ter­na­tio­na­len Han­dels­kam­mer (ICC) Deutsch­land.

WEIL DIE KUN­DEN ES WOL­LEN
Un­se­re Stu­diener­geb­nis­se zei­gen, dass die Nach­hal­tig­keit das The­ma „Be­schaf­fung aus Nied­rig­lohn­län­dern“ als Haupt­trend im Ein­kauf ab­ge­löst hat. 57 Pro­zent der Un­ter­neh­men in un­se­rer Stu­die ha­ben Nach­hal­tig­keit be­reits in die Un­ter­neh­mens­wer­te und -zie­le auf­ge­nom­men. Und 49 Pro­zent ge­ben an, dass öko­lo­gi­sche und so­zia­le Aspek­te für die Leis­tungs­stär­ke ih­res Un­ter­neh­mens be­reits wich­tig oder sehr wich­tig sei­en. Da­bei han­delt es sich kei­nes­wegs um einen kurz­fris­ti­gen Trend: 64 Pro­zent der Be­frag­ten er­war­ten, dass die Be­deu­tung von Nach­hal­tig­keit in der Lie­fer­ket­te wei­ter stei­gen wird.
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