Wie Teams mehr schaffen

MOTIVATION:

HBM Juli 2014

Stel­len Sie sich vor, Sie lei­ten einen Un­ter­neh­mens­be­reich und ha­ben ge­ra­de mit der Bud­get­pla­nung für das nächs­te Ge­schäfts­jahr be­gon­nen. Ihr Ma­na­ge­ment­team trifft sich, um die kurz­fris­ti­gen Prio­ri­tä­ten fest­zu­le­gen und sich über die lang­fris­ti­ge Mit­tel­ver­tei­lung Ge­dan­ken zu ma­chen. Sie le­gen die nächs­ten Schrit­te fest. Eine Wo­che spä­ter ru­fen Sie Ihre Ma­na­ger er­neut zu­sam­men. Bei die­sem Mee­ting müs­sen Sie al­ler­dings fest­stel­len, dass Ihre Mann­schaft kaum Fort­schrit­te er­zielt hat. Wor­an liegt das?
Die Vor­ga­ben, die Sie ge­macht ha­ben, se­hen ver­mut­lich so oder ähn­lich aus:
Schritt 1: Vor­läu­fi­ges Bud­get für das lau­fen­de Ge­schäft auf­stel­len.
Schritt 2: Klä­ren, wel­che Rol­le Ihr Un­ter­neh­mens­be­reich bei an­ste­hen­den Kon­zer­ni­ni­tia­ti­ven spielt.
Die­se An­wei­sun­gen mö­gen Ih­nen lo­gisch er­schei­nen, aber sie sind nicht be­son­ders ef­fek­tiv. Es feh­len we­sent­li­che De­tails. Selbst der ers­te Schritt, der ei­gent­lich re­la­tiv klar sein soll­te, wirft mehr Fra­gen auf, als er be­ant­wor­tet. Wel­che Da­ten muss das Team zu­sam­men­tra­gen, um den Be­darf Ih­res Ge­schäfts­be­reichs ab­zu­schät­zen? Wer er­stellt die Be­rich­te und wann? Wel­che Ma­na­ger kön­nen zu­sätz­li­che In­for­ma­tio­nen zum Res­sour­cen­be­darf lie­fern? Wer spricht mit ih­nen und bringt ihr Feed­back mit den Zah­len un­ter einen Hut? Wann wird das ge­sche­hen? Wer ent­schei­det, wel­che Pro­jek­te Sie zu­rück­stel­len und wo Sie Kom­pro­mis­se ein­ge­hen müs­sen? Und wann?
Wenn Teams und Or­ga­ni­sa­tio­nen ihre Vor­ga­ben er­rei­chen sol­len, ge­nügt es nicht, fest­zu­le­gen, was zu tun ist. Sie müs­sen ex­pli­zit be­schrei­ben, wie Sie sich die Um­set­zung vor­stel­len. Ge­hen Sie nicht da­von aus, dass alle Be­tei­lig­ten wis­sen, wie sie von ei­nem Vor­ha­ben zu ei­nem Er­geb­nis ge­lan­gen kön­nen. Mit ei­ner Me­tho­de, die Mo­ti­va­ti­ons­for­scher als Wenn-dann-Pla­nung be­zeich­nen, kön­nen Sie die For­mu­lie­rung und Um­set­zung Ih­rer ge­schäft­li­chen Zie­le er­heb­lich ver­bes­sern.
Der­ar­ti­ge Plä­ne funk­tio­nie­ren, weil Even­tua­li­tä­ten fes­ter Be­stand­teil un­se­rer neu­ro­na­len Struk­tur sind. Der Men­sch ist sehr gut dar­in, In­for­ma­tio­nen als Wenn-dann-Be­zie­hun­gen zu ver­ar­bei­ten. Wir las­sen uns in un­se­rem Ver­hal­ten re­gel­mä­ßig von sol­chen Ver­knüp­fun­gen lei­ten. Häu­fig ist uns das nicht ein­mal be­wusst. Wenn wir ex­akt fest­le­gen, wann, wo und wie wir un­se­re Zie­le er­rei­chen wol­len, schaf­fen wir in un­se­rem Ge­hirn eine Ver­bin­dung zwi­schen ei­ner be­stimm­ten Si­tua­ti­on oder ei­nem Reiz („falls oder wenn x ein­tritt“) und ei­nem er­wünsch­ten Ver­hal­ten („dann ma­che ich y“). Die­ses Mus­ter ist her­vor­ra­gend da­für ge­eig­net, bei uns selbst eine Hand­lung aus­zu­lö­sen.
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