Frischer Wind für den Board

CORPORATE GOVERNANCE:

HBM Mai 2014

Einige Un­ter­neh­men ste­hen in der Kri­tik, weil sie die Zu­sam­men­set­zung ih­rer Boards mehr oder we­ni­ger dem Zu­fall über­las­sen: Sie tau­schen Mit­glie­der nur dann aus, wenn sie die fest­ge­leg­te Al­ters­gren­ze er­rei­chen. In­ves­to­ren for­dern da­her, dass sich Gre­mi­en­ver­tre­ter jähr­lich neu zur Wahl stel­len müs­sen. Sie ver­lan­gen zu­dem mehr Trans­pa­renz bei der No­mi­nie­rung der Kan­di­da­ten. Die­se For­de­run­gen ha­ben großen Zu­spruch er­hal­ten. Das deu­tet dar­auf hin, dass vie­le An­teils­eig­ner häu­fi­ge­re Wech­sel in den Kon­troll- und Lei­tungs­gre­mi­en be­grü­ßen wür­den.
Doch gibt es Be­wei­se da­für, dass Un­ter­neh­men und Ak­tio­näre tat­säch­lich da­von pro­fi­tie­ren wür­den, wenn Boards ihre Mit­glie­der öf­ter aus­tausch­ten? Und wenn ja, wie viel Wan­del ist wün­schens­wert?
Um Ant­wor­ten dar­auf zu fin­den, ha­ben wir die Fluk­tua­ti­ons­ra­ten in den Boards und die Ak­ti­en­ren­di­ten der Un­ter­neh­men un­ter­sucht, die von 2003 bis 2013 im US-Bör­sen­in­dex Stan­dard & Poor's 500 ge­lis­tet wa­ren. Die Da­ten stell­te uns die ame­ri­ka­ni­sche Markt­for­schungs­fir­ma Equilar zur Ver­fü­gung. Wir schau­ten uns an, wie vie­le un­ab­hän­gi­ge Mit­glie­der (die den deut­schen Auf­sichts­rä­ten ver­gleich­ba­ren so­ge­nann­ten „in­de­pen­dent di­rec­tors“ - Anm. d. Red.) je­des Gre­mi­um ver­lie­ßen und wie vie­le hin­zu­ka­men. Die Ver­än­de­run­gen ma­ßen wir in rol­lie­ren­den Drei­jah­res­zeiträu­men. Je nach Höhe der Fluk­tua­ti­on ord­ne­ten wir die Fir­men in eine von vier Grup­pen ein (sie­he Kas­ten rechts).
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