Was geht und was nicht geht

HBM April 2014

Das Mo­de­wort „Work-Life-Ba­lan­ce“ ver­folgt uns schon seit Jah­ren. Ir­gend­wie muss man es doch hin­be­kom­men, die­ses Gleich­ge­wicht zwi­schen Ar­beit und Pri­vat­le­ben. Har­vard-Busi­ness-School-Pro­fes­sor Bo­ris Groys­berg ist da an­de­rer An­sicht. Work-Life-Ba­lan­ce, so schreibt der Au­tor un­se­rer Ti­tel­ge­schich­te, „ist im bes­ten Fall eine schwer zu fas­sen­de Idee und im schlech­tes­ten Fall nur ein My­thos“. Und in der Tat, die Fif­ty-Fif­ty-Lö­sung, die der Be­griff „Ba­lan­ce“ sug­ge­riert, ist in der Re­gel un­mög­lich. Trotz­dem hat na­tür­lich je­der die Frei­heit, sei­ne ei­ge­nen Prio­ri­tä­ten zu set­zen. Ge­mein­sam mit sei­ner Ko­au­to­rin Ro­bin Abra­hams und un­ter­stützt von den Stu­den­ten der Har­vard Busi­ness School (HBS), hat Groys­berg fast 4000 Füh­rungs­kräf­te welt­weit in­ter­viewt so­wie Teil­neh­mer der Lea­der­ship-Kur­se an der HBS be­fragt. Was geht und was nicht geht im Zu­sam­men­spiel von Ar­beit und Pri­va­tem, le­sen Sie hier.
In un­se­rem Schwer­punkt Work-Life-Ba­lan­ce fin­den Sie au­ßer­dem ein In­ter­view mit der Har­vard-Psy­cho­lo­gin El­len Lan­ger über die Kunst, im Jetzt zu le­ben, und über den Nut­zen acht­sa­men Ma­na­ge­ments (zum Ge­spräch). Dann ge­wäh­ren drei deut­sche Ma­na­ger Ein­blick, wie sie den Spa­gat zwi­schen Be­ruf und Frei­zeit hin­be­kom­men. Wir freu­en uns über die sehr per­sön­li­chen Schil­de­run­gen und ha­ben Ver­ständ­nis, dass alle drei es vor­zo­gen, an­onym zu blei­ben (zur Ge­schich­te). Schließ­lich kom­men­tiert Mi­cha­el Ens­ser, Deutsch­land-Chef der Per­so­nal­be­ra­tung Egon Zehn­der, die Be­find­lich­kei­ten der Füh­rungs­kräf­te (zum Kom­men­tar).
In der Fall­stu­die die­ser Aus­ga­be geht es eben­falls um die rich­ti­ge Ba­lan­ce. Urs Mül­ler, Pro­fes­sor an der Ber­li­ner Ma­na­ge­ment­schu­le ESMT, hat die­sen Case in der Welt der In­vest­ment­ban­ken an­ge­sie­delt. Ma­na­ging Di­rec­tor Ar­min Sau­er wird von heu­te auf mor­gen eine Än­de­rung des Bo­nus­sys­tems ver­kün­det. Statt ei­ner Prä­mie für sich und ei­ner se­pa­ra­ten Sum­me für sein Team be­kommt Sau­er nur noch einen Topf mit Geld, das er un­ter sich und sei­nen Mit­ar­bei­tern auf­tei­len muss. Be­son­ders schwie­rig wird die Sa­che, weil nur noch halb so viel Geld wie im Vor­jahr da ist (zur Fall­stu­die).

Über ein hal­b­es Jahr lang ha­ben wir kon­zi­piert, dis­ku­tiert und pro­gram­miert - nun ist un­se­re neue We­b­si­te fer­tig. Wir woll­ten es Ih­nen noch an­ge­neh­mer ma­chen, sich auf harvardbusinessmanager.de zu in­for­mie­ren und zu re­cher­chie­ren. Über­zeu­gen Sie sich selbst. Die Re­dak­ti­on freut sich über Kom­men­ta­re.
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