Blick in die Black Box

MEDIEN:

HBM November 2013

Was willst du wer­den, wenn du groß bist? Mit die­ser Fra­ge müs­sen sich Ju­gend­li­che seit ih­rem ers­ten Schul­tag her­um­schla­gen. Wer in den USA eine Hoch­schu­le be­sucht und auf einen gu­ten Ab­schluss hof­fen kann, gibt häu­fig fol­gen­de Ant­wort: „Be­ra­ter“. Die Uni­ver­si­täts­zei­tung von Har­vard, „Crim­son“, ver­öf­fent­lich­te vor Kur­z­em einen Ar­ti­kel über die Ba­che­lor-Ab­sol­ven­ten des Jahr­gangs 2013. 16 Pro­zent der­je­ni­gen, die be­reits ein Jo­b­an­ge­bot an­ge­nom­men hat­ten, hat­ten sich für eine Be­ra­tung ent­schie­den.
Con­sul­tant ist da­mit der be­lieb­tes­te Be­ruf. Für Fi­nanz­dienst­leis­ter hat­ten sich nur 15 Pro­zent ent­schie­den, für Tech­no­lo­gie­fir­men gar nur 13 Pro­zent. Wenn Sie bei ei­nem Kun­den ei­ner Be­ra­tung ar­bei­ten, wer­den Ih­nen viel­leicht bald ei­ni­ge jun­ge Ge­sich­ter über den Weg lau­fen, die im Kon­fe­renz­raum gleich am an­de­ren Ende des Flurs ihr La­ger auf­ge­schla­gen ha­ben.
Was ge­nau trei­ben die dort ei­gent­lich? Die Fra­ge hat ihre Be­rech­ti­gung. McKin­sey, Bain und Bo­ston Con­sul­ting Group stell­ten 2011 zu­sam­men zehn Mil­li­ar­den Dol­lar in Rech­nung. Doch im Ver­gleich zu vie­len an­de­ren Bran­chen bleibt ihre Ar­beit zum Groß­teil ein Rät­sel. Be­ra­ter dür­fen nicht über ihre Kun­den re­den. Weil die Top­fir­men als pri­va­te Part­ner­schaf­ten or­ga­ni­siert sind, ste­hen uns kaum Fi­nanz- und Ana­lys­ten­be­rich­te zur Ver­fü­gung. Den Kli­en­ten fehlt der An­reiz, ihre Dienst­leis­ter für gute Ar­beit zu lo­ben - Er­fol­ge neh­men sie lie­ber für sich selbst in An­spruch. Eben­so we­nig stel­len sie sie an den Pran­ger, wenn et­was schief­läuft. Wer will schon zu­ge­ben, dass er für mi­se­ra­ble Ratschlä­ge Geld aus­gibt - und die­se dann auch noch be­folgt?
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