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Heft 12/2012: Change Management | 13.02.2013

Auf einen Blick

Der weltweite Arbeitsmarkt

Von Michael Leitl

Immer mehr Akademiker in China und Indien, immer weniger in den hoch entwickelten Ländern: Was heißt das für den Arbeitsmarkt der Zukunft? Experten des McKinsey Global Institute kommen zu überraschenden, aber auch beunruhigenden Erkenntnissen.

Bis 2030 werden weltweit voraussichtlich weitere 615 Millionen Menschen auf den Arbeitsmarkt drängen, 325 Millionen davon kommen direkt von der Uni. Gleichzeitig gehen gerade in den hoch entwickelten Ländern mit alternder Bevölkerung mehr Menschen in den Ruhestand, als neue ins Arbeitsleben eintreten.

China und Indien werden mehr als die Hälfte der künftigen Hochschulabsolventen stellen, der Arbeitskräftepool der beiden Nationen wächst weiter. Die hoch entwickelten Länder und Südeuropa steuern dagegen immer weniger Arbeitskräfte bei.

Die Folge: Die Autoren der Studie schätzen, dass in diesen Regionen bereits 2020 bis zu 18 Millionen Hochschulabsolventen fehlen werden. Andererseits könnten 35 Millionen Menschen keinen Job mehr finden, weil sie nicht über die nötige Qualifikation verfügen. Für Deutschland heißt das: Jeder zehnte Job für Uniabsolventen kann nicht besetzt werden, jeder zehnte Arbeitnehmer ohne Diplom wird nicht mehr gebraucht.

10 Fotos Soziodemografie: Der weltweite Arbeitsmarkt

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insgesamt 8 Beiträge zum Forum...
Die neuesten Beiträge:
18.02.2013 von Unregistriert:

57% der Uniabsolventen stammen aus China oder Indien... heisst nicht 57% der Workforce sind Uniabsolventen.... kleiner Unterschied der soeben einige zig millionen akademiker erzeugt hat.... mehr...

16.02.2013 von mayconsult: Geht uns die Arbeit aus?

Ein Artikel aus dem SPIEGEL 10/2012 (Hertz ist Trumpf) hat sich mit dem Einfluss der erst vor wenigen Jahrzehnten erfundenen Mikroprozessoren befasst. Eine Kernaussage war unter anderem die Vermutung, dass durch den Einsatz immer schnellerer und effektiverer Techniken „der Mensch nur noch Randfigur“ wird. Weiterhin wird in dem genannten Artikel der amerikanische Computerwissenschaftler Martin Ford erwähnt. Er behauptet, Computer seien irgendwann einmal [...] mehr...

15.02.2013 von Unregistriert: Akademiker zu sein ist keine Garantie für einen Job

Natürlich ist es Marktkonform, sofern man das richtige studiert hat und seine Arbeitskraft für günstiges Geld zur Verfügung stellt. Hat man aber das falsche studiert, was der Markt ggf. mittlerweile nicht mehr nachfragt, hat man ein Problem. In China, Indien und auch Lateinamerika gibt es auch viele studierte Taxifahrer. Das ist Fakt. Da hierzulande die Akademiker günstig zu bekommen sind, haben es sich Firmen zur Mode gemacht, eben Akademiker in [...] mehr...

15.02.2013 von Unregistriert:

Weiterhin werden Akademiker in Jobs eingesetzt, die früher durch Personen mit abgeschlossener Lehre ausgefüllt wurden, z.B. Industriekaufleute, Bankkaufleute, Bürokaufleute, Einzelhandelskaufleute usw. Wenn ich die Aufgaben sehe, sind die immer noch mit einer normalen kaufmännischen Ausbildung abzudecken. Der hohe Überschuss an Akademikern erlaubt es aber diese Positionen mit völlig überqualifizierten Mitarbeitern zu besetzen. mehr...

13.02.2013 von Unregistriert: Veränderungen

Die beiden Zahlen enthalten die Veränderungen auf dem Arbeitsmarkt weltweit. In den einzelnen Ländern sehen die Zahlen dann anders aus. Die McKinsey-Studie (Download hier: http://www.mckinsey.com/insights/mgi/research/labor_markets/the_world_at_work) kommt auf Seite 8 zu dem Ergebnis, das China zum größten Quell an Uniabsolventen weltweit wird: "Over the next two decades, China will be replaced by India and the “Young developing” economies of South [...] mehr...

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