Von Eric J. McNulty und Rupert Davis
Jennifer Brown, Chief Executive Officer des Elektronikkomponentenherstellers Narinex aus Michigan, las die Nachricht auf ihrem Bildschirm noch einmal. Ihr Unternehmen hatte schon wieder einen Großauftrag an den britischen Konkurrenten Glistrom verloren - den es bislang bei Ausschreibungen fast immer geschlagen hatte. "Sally, ich brauche sofort Herb Tyler und Laura Dyson", rief sie ihrer Sekretärin zu.
Mit dem üblichen Auf und Ab bei neuen Abschlüssen waren Niederlagen wie diese nicht mehr zu erklären. Brown wollte hören, was ihr Chief Operating Officer Tyler und ihre Finanzchefin Dyson dazu zu sagen hatten. Sie war entschlossen, die Spitzenstellung von Narinex zu verteidigen.
Die Empfehlung der Enkelin: Stellt einen Chief Sustainability Officer ein
Während ihrer bisherigen Amtszeit hatte Narinex einen Teil seiner Forschungs-und-Entwicklungs-Aktivitäten nach außen vergeben, um schneller mit neuen Angeboten auf den Markt zu kommen, und Brown hatte leistungsbasierte Verträge ausgehandelt, die dafür sorgten, dass die Lieferkette schlank und schnell blieb. Außerdem hatte sie das Firmenflugzeug verkauft und einen Dienstwagen abgelehnt, um zu zeigen, wie ernst es ihr damit war, auf unnötige Ausgaben zu verzichten.
Innerhalb von 20 Minuten waren Dyson und Tyler da und warteten auf ihre Chefin. Die beiden Topmanager waren solche schnellen Vorladungen samt intensiver Befragung gewohnt. Auch Tyler hatte die Glistrom-Nachricht bereits gesehen und wusste, dass Brown sich deshalb Sorgen machen würde. Immerhin ging es um ein Geschäft über mehrere Jahre mit einem Auftragswert von bis zu 50 Millionen Dollar.
"Mit ,Wirbel' kann ich nicht viel anfangen", antwortete Brown, "wie lange braucht ihr beiden, um aus Mr. Jones' Informationen, wie auch immer die genau aussehen, etwas zu machen, das wir als Handlungsgrundlage nehmen können?"
Tyler und Dyson sahen sich an. "Geben Sie uns 24 Stunden?", fragte Dyson.
Brown nickte zustimmend und entließ die beiden mit der Aufgabe, das Glistrom-Rätsel zu lösen.
--Vom Denken in Dingen, hin zum Denken in dynamsichen Systemen-- Schaut man sich die letzten Jahrhunderte an, so sind diese geprägt von einem kartesianischen Denken und Handeln. Eine Welt der Teile, Dinge und scheinbar einzelner Probleme...und somit auch der "Fach"Experten. Klassische Politik kann die heutigen Probleme nicht lösen, da sie stets einseitig ausgerichtet ist. Genauso ist es mit der Mehrheit. Denn o.g. Wissen ist repetitiv über [...] mehr...
Das Thema Nachhaltigkeit hat aus meiner Sicht nichts mit einer politischen Haltung (Grüner im Vorstand) zu tun. Es ist das wachsende Bewusstsein aller Menschen, die das Thema Nachhaltigkeit zurecht immer mehr in den Mittelpunkt stellen. So, wie wir heute mit unseren Rohstoffen umgehen, kann es nicht mehr lange weiter- und gut gehen. Ich bin davon überzeugt, es wird nur noch wenige Jahre dauern, bis Nachhaltigkeit ein elementarer Bestandteil aller [...] mehr...