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Heft 3/2003: Marktführer werden - und bleiben | 26.04.2010

Was sind ...

Commodities?

Von Cornelia Geißler

Wer von Commodities spricht, meint damit wirtschaftliche Güter wie Brennstoffe, landwirtschaftliche Erzeugnisse, Edelmetalle oder chemische Erzeugnisse. Gemeinsames Merkmal: Sie sind austauschbar.

Ihre Qualität lässt sich anhand eindeutiger Kriterien identifizieren. Damit ist der Markt für den Nachfrager nahezu völlig transparent. Der direkte Handel mit vielen dieser Güter existiert schon seit der Antike.

Heutzutage stellt das Marketing für Commodities angesichts der Austauschbarkeit der Produkte besondere Herausforderungen an das Management. Häufig sind Menge und Preis die einzig relevanten Größen im Geschäft. Daher ist es schwer, sich von seinen Wettbewerbern abzuheben.

  Commodities sind austauschbar:  Diese Tatsache stellt das Marketing vor Herausforderungen
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Commodities sind austauschbar: Diese Tatsache stellt das Marketing vor Herausforderungen

© Corbis
Dennoch versuchten etwa deutsche Stromanbieter ihre Marke in ein emotionales Umfeld ("neue Energie") einzubetten oder ihr fiktive Eigenschaften ("Yello Strom", "Aquapower") anzudichten.

Auch beim Terminhandel an Spezialbörsen, zum Beispiel an der London Commodity Exchange oder dem Chicago Board of Trade, haben diese Güter eine große Bedeutung.

Seit Mitte des 19. Jahrhunderts werden dort nach strengen Regeln Wetten auf den Preis von Gold, Öl oder Baumwolle zu einem bestimmten Stichtag abgeschlossen.

Ursprünglich wollten Produzenten ihre Risiken damit absichern. Fiel etwa die Baumwollernte schlecht aus, konnten sie durch ein entsprechendes Termingeschäft immerhin einen Teil des Verlusts ausgleichen.


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