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Heft 2/2008: Die 10 besten Managementideen | 30.08.2010

Führungskräfteentwicklung

Insider mit dem Blick von außen

Von Joseph L. Bower

6. Teil: Fazit

Jedes Unternehmen, das auf dem Markt bestehen will, muss Erstklassiges leisten und seine Kosten begrenzen. Um eine Führungsposition zu festigen, braucht es Innovationen, die schnell zur Marktreife gelangen. Diese beiden miteinander konkurrierenden Prioritäten setzen Führungskräfte an der Spitze von Unternehmen unter Druck. Sie müssen effiziente Abläufe, zugleich aber auch kreative Veränderungen betreiben, obwohl diese Aufgaben aus Managementsicht praktisch in direktem Widerspruch zueinander stehen.

Sowohl für die Führungsspitze eines Unternehmens als auch für künftige Führungskräfte gilt es also, kurzfristige Erwartungen und den Bedarf an langfristigen Investitionen in die Personalentwicklung in ein ausgewogenes Verhältnis zu bringen. Für das Management bedeutet Entwicklung, potenziellen Führungskräften wachsende Verantwortung zu übertragen. Für die Mentoren bedeutet es, viel Zeit aufzubringen, um ihre Schützlinge vor dem Verlust ihres eigenständigen Blicks zu bewahren. Durch behutsame Eingriffe müssen sie sie vor den Folgen ihrer Fehler schützen. Diejenigen, die in Zukunft Führungspositionen übernehmen wollen, müssen sich kurzfristige Erfolge erarbeiten und zugleich ein langfristiges Ziel haben. Beides erfordert viel Durchhaltevermögen, ist aber unabdingbar für ein Unternehmen, das langfristig wettbewerbsfähig bleiben will.


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