Von Lothar Kuhn
Staatshilfe für die Commerzbank; Korruption bei Siemens; Umsatzeinbruch bei BMW - in den vergangenen Monaten jagte eine schlechte Unternehmensnachricht die nächste. Viele Manager und Mitarbeiter in den betroffenen Firmen werden sich fragen, was diese Meldungen für ihre eigene Karriere bedeuten. Erschweren sie den Wechsel zu einem neuen Arbeitgeber? Oder zählt vor allem die individuelle Leistung des Einzelnen?
Genau mit diesen Fragen hat sich Monika Hamori beschäftigt, Assistant Professor für Personalmanagement an der renommierten spanischen Business School Instituto de Empresa mit Sitz in Madrid. Sie hat die Karrierewege von 916 Personen untersucht, die im Zeitraum von 1992 bis 2002 bei einem von fünf der angesehensten Finanzdienstleister der Wall Street gearbeitet und mindestens einmal ihren Job gewechselt haben. Die Daten stammen von einer großen, internationalen Personalberatung. Gleichzeitig hat Hamori ermittelt, welche schlechten Nachrichten über diese fünf Finanzkonzerne im selben Zeitraum in der angesehenen Wirtschaftszeitung "Wall Street Journal" erschienen sind.
Literatur
Hamori, M.: Career success after stigmatizing organizational events, in: Human Resource Management, Winter 2007, Vol. 46, Nr. 4, Seite 493-511, Wiley Periodicals.
Kontakt
monika.hamori@ie.edu
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