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Mit Begriffen wie "gelernte Inkompetenz", "defensive Routinen" oder "single-loop-Lernen" versus "doubleloop-Lernen" beschreiben die Mitbegründer der Organisationsentwicklung, Chris Argyris und Donald Schön, in ihrem Klassiker anschaulich die typischen Lernschwächen von Organisationen und zeigen, wie Manager effektives Lernen fördern können.
Da gibt ein Starviolinist ein kostenloses Konzert, und keiner hört zu – weil er als Straßenmusiker verkleidet ist. Und ein erfolgloser Hot-Dog-Stand bekommt plötzlich Zulauf, als Ärzte in weißen Kitteln dort essen. Warum der Mensch so oft irrational und wider besseres Wissen handelt, zeigen Ori und Rom Brafman in ihrem Buch über die Neurologie der Entscheidungen.
Die Erfahrung von Mitarbeitern verliert schnell an Wert, wenn das Wissen nicht kontinuierlich aufgefrischt wird. Der Bremer Wissenschaftler Christian Roßnagel zeigt in seinem Buch, dass es für das Lernen keine Altersgrenzen gibt. Informativ und recht ausführlich beschreibt der Autor, welche Lernformen es gibt und welche Methoden sich für das lebenslange Lernen eignen.
Die Fähigkeit, schneller zu lernen als die Konkurrenz, ist heute der vielleicht wichtigste Wettbewerbsfaktor. In seinem Klassiker, zu dem es auch ein Fieldbook gibt, beschreibt Peter Senge, Direktor des Center for Organizational Learning an der MIT Sloan School of Management, jene fünf Disziplinen, die Lernen im Team und in der Organisation ermöglichen.
Wissen ist eine individuelle Angelegenheit. Umso wichtiger ist es für Unternehmen, ihre Mitarbeiter dazu zu bringen, ihr Wissen zu teilen. Unter welchen Voraussetzungen das gelingt, beschreiben zahlreiche Experten aus verschiedenen Bereichen der Psychologie. Sie fassen sowohl Grundlagen als auch Methoden zusammen und ergänzen diese durch praktische Beispiele.
Irgendwann kommt der Moment im Berufsleben, von dem an die Arbeit keine weiteren Herausforderungen birgt – und neue Erfahrungen Mangelware werden. Wie sich eine zweite Karriere starten lässt, beschreibt die "FAZ"-Redakteurin Ursula Kals anhand von Beispielen wie dem der Juristin, die Lifestylistin wurde, oder des Restaurators, der jetzt Interimsmanager vermittelt.